Was einst als kleine Idee begann, hat sich zu einer festen Institution entwickelt, die nicht nur die Umwelt schützt, sondern auch die Dorfgemeinschaft stärkt. Zum 25. Mal hat in Dormitz die Müllsammelaktion im Rahmen der Initiative „Agenda 21“ stattgefunden. Initiatorin Sabine Rehm, mittlerweile unterstützt von einem engagierten Team aus vier Helfern, und schon immer durch ihre Familie, hat die Aktion zu einem unverzichtbaren Ereignis im Ort gemacht. Jedes Jahr mobilisiert sie durchschnittlich 70 bis 75 große und kleine Mitstreiter, die sich gemeinsam auf den Weg machen, um die Umgebung von Müll zu befreien.
Müllsammelaktion: Freiwillige Feuerwehr hilft in Dormitz
„Sabine ist das Herz und die Seele dieser Aktion. Sie ist immer mit Herzblut und unglaublicher Kreativität am Start“, sagt Anne Preu aus dem Helferteam. Die Ziele der Müllsammelaktion sind klar: ein Bewusstsein für aktiven Umweltschutz zu schaffen, die Kommunikation zwischen den Dorfbewohnern zu fördern und die Gemeinschaft zu stärken. Dabei erfährt die Initiative tatkräftige Unterstützung durch die Gemeinde Dormitz sowie durch die Freiwillige Feuerwehr, die von Beginn an, vorwiegend mit der FFW-Jugend, mit von der Partie ist. Auch der Dormitzer Bürgermeister Holger Bezold ließ es sich nicht nehmen, die Aktion mit seiner Anwesenheit zu beehren.
Auch für das leibliche Wohl aller Mitwirkenden war mit reichlich Kaffee und Kuchen sowie Würstchen und Semmeln und unterschiedlichen Getränken reichlich gesorgt. Für die kleinen Helfer wurde in der Mehrzweckhalle eine Spielolympiade aufgebaut, bei der die jungen Umweltschützer viele Preise gewinnen konnten.
Agenda 21 in Dormitz: Weniger Müll im Laufe der Jahre
Besonders erfreulich ist die Beobachtung, dass das Müllaufkommen über die Jahre hinweg spürbar zurückgegangen ist – ein Zeichen dafür, dass die Aktion Wirkung zeigt. Doch es gab auch schwierige Zeiten. „Es gab Jahre, in denen ich ans Aufgeben dachte“, gesteht Sabine Rehm, die neben der Erziehung ihrer beiden Kinder und einem anspruchsvollen Job oft an ihre Grenzen stieß. Es war ihre Familie, die sie zum Durchhalten aufmunterte, auch wenn sinkende Teilnehmerzahlen und wetterbedingte Absagen anstanden. „Die Unterstützung aus der Gemeinschaft ist wieder gewachsen und hat mir neuen Mut gegeben.“
Und so lautet das Motto der Aktion in Dormitz auch für die Zukunft: „Zusammen für Umwelt und Gemeinschaft.“ Für 2026 ist die nächste Müllsammelaktion bereits fest eingeplant. Sabine Rehm und ihr Team freuen sich darauf, die Erfolgsgeschichte fortzuschreiben – mit hoffentlich vielen motivierten Teilnehmern, die sich für die Umwelt und den Zusammenhalt in Dormitz einsetzen möchten.












