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Sanierung der Hauptstraße
„Ebermannstadts Wohnzimmer“ wird aufgemöbelt
Die Sanierung der Unteren Hauptstraße in Ebermannstadt schreitet voran.Forchheim & Fränkische Schweiz
Die Sanierung der Unteren Hauptstraße in Ebermannstadt schreitet voran. // Louisa Schmidt
Ebermannstadt – Die Untere Hauptstraße in Ebermannstadt wird derzeit saniert. Die Pflasterarbeiten haben schon begonnen. Darüber hinaus gibt es bei der Messung von Hangbewegungen im Stadtgebiet nun erstmals Auffälligkeiten.

Die Großbaustelle der Sanierung der Unteren Hauptstraße in Ebermannstadt befindet sich aktuell im Bauzeitenplan. Dies berichtete Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) in der Bau- und Umweltausschusssitzung. Das „Wohnzimmer“ Ebermannstadts wird demnach also bald schöner sein als jemals zuvor.

Der Baubeginn erfolgte vertragsgemäß am 19. August mit der Baustelleneinrichtung und der Baueinweisung. Für die Querung der Baustelle außerhalb der Bauzeiten wurde eine Fußgängerbrücke errichtet. Die Ausbauarbeiten des Pflasters und des Bettungsmaterials im Ausführungsabschnitt 1 (Kirchenplatz – Storchengasse) wurden unter Aufrechterhaltung der beidseitigen Entwässerungsrinnen und deren vorhandener Bettung inzwischen durchgeführt und mit den Pflasterarbeiten konnte begonnen werden.

Hangsicherung notwendig

Zum Monitoring der Hangbewegung im Bereich der Straßen „Schottenberg“ und „Obere Röth“ teilte die Rathauschefin mit, dass insgesamt zehn Beobachtungspunkte gesetzt wurden. Nach der Erst- und Kontrollmessung erfolgt nun eine monatliche Messung über einen Zeitraum von einem Jahr. Jede Messung wird ausgewertet und dokumentiert.

Im Anschluss erfolgt die Bewertung der erhaltenen Ergebnisse sowie eine Risikoabschätzung und die Erarbeitung von Vorschlägen zur weiteren Vorgehensweise. Mit den Messungen wurde im Februar begonnen. Nachdem sämtliche Messungen bis dahin unauffällig waren, wurden hingegen bei der Messung am 13. August durch das Ingenieurbüro Miller bei den Messpunkten BP8 und BP9 deutliche Setzungen festgestellt.

Für den Verkehr eingeschränkt

Zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Schadensbildes empfahl das beauftragte Fachbüro, dass die Straße „Schottenberg“ im Bereich des abgesenkten Straßenabschnittes auf einer Abschnittslänge von etwa 50 Metern vorerst für eine Dauer von drei Monaten für den Verkehr eingeschränkt wird. Die Fahrbahn wurde deshalb im zuvor genannten Bereich um etwa einen Meter eingeengt. Mittel- bis langfristig wird aus Sicht der Experten eine Sanierung dieses und vermutlich auch weiterer Bereiche der untersuchten Straßenabschnitte nicht zu umgehen sein. Die Messungen durch das Ingenieurbüro Miller laufen noch bis Februar.

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