Wenn ein breites Baufahrzeug an Eisdielen, Läden, Restaurants und spazierenden Innenstadt-Besuchern in der Hauptstraße vorbeirollt, ist äußerste Vorsicht geboten: Flanierende Einkäufer in der Fußgängerzone müssen ausweichen.
Bauarbeiter müssen ihre Transporter und Baumaschinen behutsam durch die Flaniermeile lotsen. Zwischen den Betonpollern und entlang des „Bächlas“ ist das Zentimeterarbeit.
Forchheim: Eine Umleitung führt über Fußgängerzone
Seit Dienstagvormittag, 14. Juni 2022, ist es nun so weit: Der Anliegerverkehr aus der Burgerhofstraße wird über die Hauptstraße umgeleitet. Eigentlich ist die Promenade mitten in der Altstadt eine Fußgängerzone.
Anwohner, Gewerbetreibende und Bauarbeiter aus der Burgerhofstraße müssen ab sofort jedoch mit ihren Fahrzeugen gezwungenermaßen die Ausfahrt nach rechts über die Hauptstraße fahren.
„Bächla“ scheint besonders brenzlig
Entlang des „Bächlas“ wird es für den rollenden Verkehr schnell brenzlig. In der Vergangenheit landeten öfters einmal Fahrzeuge in dem künstlichen Wasserlauf. Während des jetzigen Umleitungsverkehrs soll das „Bächla“ deshalb zumindest im Bereich der „Porta Vorchheimensis“ abgedeckt werden. Am Dienstag war der Wasserlauf allerdings noch offen.
Weil die Pflasterflächen östlich des Paradeplatzes neu gebaut werden, müsse die dortige Verbindung von der Burgerhofstraße für den Verkehr komplett gesperrt werden. Auch der Verkehr am Marktplatz ist von der Sperrung betroffen. Die Einschränkungen sollen laut Stadt bis zum 12. August 2022 gelten.
Die Zu- und Abfahrt zur Tiefgarage am Paradeplatz ist bislang noch frei. Ab Juli wird die Parkmöglichkeit am Paradeplatz für drei Monate geschlossen. Händler und Anwohner der Burgerhofstraße befürchten Schlimmes.
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