Kaminkehrer
Mit dem Glücksbringer aufs Dach
Hoch hinaus: Schornsteinfegermeister Detlef Kräck steigt mit seinem Werkzeug die Dachleiter eines Kunden empor.
Hoch hinaus: Schornsteinfegermeister Detlef Kräck steigt mit seinem Werkzeug die Dachleiter eines Kunden empor.
Foto: Sven Dörr
LKR Forchheim – Der Kirchehrenbacher Kaminkehrer Detlef Kräck ist trotz Corona unterwegs. Wie genau seine Arbeit aussieht und welche Klischees längst überholt sind.

Mit gleichmäßigen Bewegungen zieht Detlef Kräck das Seil seines Kehrgeräts aus dem Kamin. Rußwölkchen steigen aus der Schornsteinöffnung. Der Bürstenkopf taucht aus dem Kaminschacht auf, dunkelblau – das war er aber schon vorher. "Alles sauber. Das ist schon mal gut", sagt Kräck. Der Schornsteinfegermeister wirft sein Werkzeug über die Schulter und dreht sich auf dem schmalen Trittbrett. Ein letzter Blick über die Dächer Hausens, dann steigt er die Leiter hinunter. Der 53-Jährige nimmt die letzten Sprossen und hat wieder festen Boden unter seinen schwarzen Arbeitsschuhen.

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