Sanierung wird teurer
Zeitplan für Schule in Hallerndorf geplatzt
Die Fluchttreppe wurde montiert. Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts sind fast abgeschlossen.
Die Fluchttreppe wurde montiert. Die Arbeiten des ersten Bauabschnitts sind fast abgeschlossen.
Foto: Konopatzki und Edelhäuser
Hallerndorf – Zwar wird in der Grund- und Mittelschule schon gearbeitet, doch jetzt steht fest: Die Arbeiten verzögern sich. Das ist aber nicht das einzige Problem.

Der Architekt Andreas Konopatzki berichtete in der Sitzung der Hallerndorfer Gemeinderäte über den aktuellen Stand der Arbeiten bei der Generalsanierung der Grund- und Mittelschule.

 

Fenster bereits eingebaut

Die Trockenbauarbeiten laufen demnach, es werden neue Zwischenwände und Unterdecken montiert. Neue Fenster sind bereits eingebaut. Der Zimmerer hat die Aufsparrendämmung bereits auf dem Dach verlegt, dank Lattung und Folie ist alles dicht, bis der Dachdecker kommt.

Innen müssen noch die Estricharbeiten fertiggestellt werden. Die Elektroleitungen sind bereits verlegt, doch das Tafelsystem mit Beamern und WLAN muss noch installiert werden. Im Bereich von Heizung, Lüftung und Sanitär sind die Vorarbeiten erledigt.

Unternehmen fehlt Personal

Doch weil dem Unternehmen Personal fehlt, warten sämtliche anderen Arbeiten. Daher kann der Zeitplan nicht eingehalten werden und die Fertigstellung von Bauabschnitt II verschiebt sich vom Ende der Sommerferien um circa acht Wochen auf das Ende der Herbstferien.

Mehrkosten erwartet

Ob die Gemeinde die daraus eventuell entstehenden Mehrkosten entsprechend geltend machen kann, wird bereits geprüft. Ist dieser Bereich fertig, stehen Lehrerzimmer, einige Räume der Ganztagsbetreuung und Klassenräume zur Verfügung. Damit kann der Lehrertrakt aus dem dritten Bauabschnitt dorthin umziehen und anschließend neu gestaltet werden.

Auch die öffentliche Bibliothek wird dann gebaut. Für diese werden grob Mehrkosten zwischen fünf und sieben Prozent prognostiziert.

Wie hoch diese tatsächlich ausfallen, hängt von der allgemeinen Preissteigerung bei den Materialkosten ab, die 2018 kalkuliert wurden. Im Rahmen des Antrags zur Städtebauförderung will Hallerndorf die Mehrkosten bei der Bezirksregierung von Oberfranken anmelden.

 

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