Vorfreude ist ja die schönste Freude. Heißt es immer. Doch manchmal wird aus der größten Vorfreude bitterste Enttäuschung. Dann nämlich, wenn das, worauf man sich gefreut hat, am Ende gar nicht eintritt.
Jedem Forchheim-Fan geht es seit geraumer Zeit so, dass er oder sie sich innerlich immer auf den Tag freut, an dem der Paradeplatz endlich fertig wird. Weil das aber ja schon seit zwei Jahren so geht und noch bis zum Sommer 2024 dauern soll, freut man sich eben auf die Zwischenschritte.
Ein Meilenstein am Paradeplatz fällt erst mal aus
Ein solcher Meilenstein war für den Mittwochvormittag geplant. Endlich sollten die neuen Bäume auf dem Paradeplatz Wurzeln schlagen. Wie jeder Gartenfan weiß, ist jetzt die Zeit, Gehölze zu pflanzen. Doch dann kommt Mittwochvormittag die kurzfristige Absage: Die Bäume müssen noch warten.
Am überraschend kalten Wetter liegt das schon mal nicht, schließlich ist gerade im Winter die beste Zeit dafür. Der Baum steckt da in einer Art Winterschlaf. Die Fotosynthese ist abgeschaltet und das Wachstum auch. Eine Nachfrage bei der Stadt bringt Aufklärung: Die Bäume sind zwar geliefert, müssen aber noch genau inspiziert werden, bevor das Gartenamt sie auch einpflanzen kann.
Autos rollen ab Freitag wieder über den Platz
Doch es gibt einen Lichtblick, wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt: „Die Arbeiten im Fahrbahnbereich des Paradeplatzes sind abgeschlossen“, heißt es da. Das Fontänenfeld inklusive der Brunnentechnik in der Tiefgarage sei bereits installiert und warte auf die Inbetriebnahme, aber vermutlich erst im Frühjahr. Dann sollen auch noch der Platzbereich sowie die Stahlbauarbeiten für die Überdachungen fertiggestellt werden.
Aber auch schon der nächste Meilenstein steht an: Am Freitag, 24. November, soll die Nürnberger Straße am Paradeplatz in Richtung Kreisverkehr als Einbahnstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden: Dann sei eine Zufahrt von der Nürnberger Straße in Richtung Klosterstraße und Marktplatz wieder möglich.
Das sind doch mal gute Nachrichten. Denn alle Forchheim-Fans haben wieder etwas, auf das sich freuen können. Und Vorfreude ist doch immer noch die schönste Freude.
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