Feuerwehrauto
Sein Rufname ist Florian 46/1
Strahlende und zufriedene Gesichter gab es, als Bürgermeister Helmut Dietz (rechts) den Fahrzeugschlüssel für Florian 46/1 an den Kommandanten Manuel Finzel übergab. Links Kreisbrandrat Ralf Dressel
Strahlende und zufriedene Gesichter gab es, als Bürgermeister Helmut Dietz (rechts) den Fahrzeugschlüssel für Florian 46/1 an den Kommandanten Manuel Finzel übergab. Links Kreisbrandrat Ralf Dressel
Foto: Helmut Will
Memmelsdorf – Zwei Jahre hat es gedauert von der Idee bis zur Anschaffung: Die Feuerwehr Memmelsdorf hat ein neues Einsatzfahrzeug. Was sich dadurch ändert.

Zwei Jahre hat es gedauert, von der Idee, ein solches Fahrzeug anzuschaffen, bis zur Auslieferung. Florian 46/1 ist der Rufname des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges Wasser (TSFW), mit dem die Feuerwehr Memmelsdorf, eine der acht Feuerwehren im Gemeindegebiet Untermerzbach, künftig bei Einsätzen ausrücken wird. Am Donnerstag übergab Bürgermeister Helmut Dietz (SPD) im Feuerwehrgerätehaus die Schlüssel für das Einsatzfahrzeug im Beisein von Kreisbrandrat Ralf Dressel an den Ersten Kommandanten Manuel Finzel.

Der Kommandant strahlte ob der neuen Errungenschaft, beim Bürgermeister und beim Kreisbrandrat gab es zufriedene Gesichter wegen der tollen Ausstattung. Das 180 PS starke einsatzfahrzeug der Marke Magirus trägt das amtliche Kennzeichen HAS – MM 121 und ist mit einem 750 Liter fassenden Wassertank ausgestattet, wie Bürgermeister Helmut Dietz bei der Übergabe erläuterte.

„Ein Fahrzeug für die Zukunft“

Ganz billig war das technisch perfekte Fahrzeug nicht. Gekostet hat es 193358 Euro. „Wir haben es noch mit einer Pumpe im Wert von 13500 Euro ausgestattet und 4500 Euro für ein Aggregat investiert“, sagte das Gemeindeoberhaupt. Die Gesamtkosten betragen somit 211358 Euro.

Kreisbrandrat Ralf Dressel wies darauf hin, dass es einen Zuschuss von 38500 Euro gegeben habe.

„Das ist ein Einsatzfahrzeug für die Zukunft“, erklärte der Kreisbrandrat, das modernste im Gemeindegebiet. Mit diesem Fahrzeug werde es den Memmelsdorfer Feuerwehrleuten möglich sein, alle anfallenden Einsätze im Erstangriff zu bewältigen, egal ob Brand, Verkehrsunfall, technische Hilfeleistung oder Sturmschäden. Von großem Vorteil sei auch der 750 Liter fassende Wassertank, mit dem sehr schnell, noch bevor Wasser von Hydranten zugeführt werden kann, der Löscheinsatz begonnen werden könne. „Vor allem bei kleinen Bränden wird der Inhalt des Tankes ausreichen“, sagte Kommandant Manuel Finzel.

Hoffnung auf einen Motivationsschub

Der 7,5-Tonner kann mit dem Feuerwehrführerschein gefahren werden, auch mit dem Führerschein B der alten Klasse. Bürgermeister, Kreisbrandrat und Kommandant sind sich sicher, dass dieses neue Fahrzeuge einen Motivationsschub bei den jungen Wehrleuten auslösen wird. Der Kreisbrandrat: „Wir wollen unsere Feuerwehren auf dem Land halten, das ist unser Ziel und dazu trägt auch das neue Löschfahrzeug bei.“

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