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Unerwartet
Familienfest: Feuerwehr plötzlich zu Einsatz gerufen – schwarzer Rauch aus Mehrfamilienhaus
Zimmerbrand in Haßfurt
Bei einem Zimmerbrand in Haßfurt am Samstagnachmittag (25. Juli 2026) entstand erheblicher Sachschaden in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses. // Feuerwehr Haßfurt
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Haßfurt – Kurz nach dem Start des Familiensommerfests wurde die Haßfurter Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen. Das Stichwort lautete zunächst: "Brand 3 – Zimmerbrand mit Person in Gefahr".
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Am Samstagnachmittag (25. Juli 2026) wurden die Freiwilligen Feuerwehren Haßfurt und Sylbach um 15.43 Uhr unter dem Stichwort "Brand 3 – Zimmerbrand mit Person in Gefahr" in die Dr.-Ambundi-Straße alarmiert. Das berichtet die Haßfurter Feuerwehr. 

Gemeldet wurden mehrere gefährdete Personen in einem Mehrfamilienhaus sowie Knallgeräusche und Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Kurz zuvor, um 15.30 Uhr, hatten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Haßfurt zu ihrem traditionellen Sommerfest am Gerätehaus eingefunden. Dadurch konnte der gesamte Löschzug direkt besetzt werden und besonders schnell zur Einsatzstelle ausrücken. 

Brand in Haßfurter Mehrfamilienhaus: Polizei sucht weitere Bewohner

Als die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort eintrafen, quoll dichter schwarzer Rauch aus mehreren Fenstern einer Wohnung. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten das Gebäude bereits verlassen.

Unklar war zunächst, ob sich in der Brandwohnung noch Personen befanden. Parallel zu den Maßnahmen der Feuerwehr ermittelte daher die Polizei den Aufenthaltsort der Bewohner.

Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz über das Treppenhaus in die Brandwohnung vor. Ein weiterer wurde mittels Drehleiter auf dem rückseitigen Balkon in Stellung gebracht. Nachdem sich ersterer gewaltsam Zutritt verschafft hatte, konnte er den Brand schnell lokalisieren und löschen. Mittlerweile konnte auch die Polizei Entwarnung geben, da sich die Bewohner gesichert nicht zu Hause befanden. 

Feuerwehr Haßfurt: Hochleistungslüfter im Einsatz

Um das Treppenhaus rauchfrei zu halten und den Rauch aus der Brandwohnung zu befördern, wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Zur Sicherheit wurden sämtliche Wohnungen kontrolliert und auf mögliche Atemgifte geprüft.

Außerhalb der Brandwohnung konnte jedoch keine Ausbreitung festgestellt werden. Für die Nachlöscharbeiten wurden diverse von Flammen beaufschlagte Möbelstücke ins Freie gebracht und dort abgelöscht.

Die kontaminierten Atemschutzgeräteträger durchliefen das seit einigen Jahren etablierte Hygienekonzept. Hierzu legten sie ihre von Brandrauch beaufschlagte Schutzkleidung geordnet ab, wuschen sich am Hygieneboard des Löschfahrzeugs und wurden mit sauberer Ersatzkleidung ausgestattet.

Keine Verletzten, aber erheblicher Sachschaden

Schließlich wurde die Brandwohnung an die Kriminalpolizei übergeben, die vor Ort die Ermittlungen aufnahm. Nach etwa zweieinhalb Stunden konnten die letzten Feuerwehreinheiten den Einsatz beenden.

Die Feuerwehr Haßfurt war mit fünf Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren die Feuerwehr Sylbach, mehrere Fahrzeuge von Rettungsdienst und Polizei sowie der Bauhof und der Notdienst des Stadtwerks im Einsatz. 

Auch wenn niemand bei dem Brand verletzt wurde, geht die Haßfurter Feuerwehr von einem erheblichen Sachschaden in der Wohnung aus.

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