Zu viel des Guten
In den Haßbergen geht die Kultur baden
Über das Kulturbaden könnte diese Muschel aus demEllertshäuser See Erbauliches erzählen. Ihr trockener Humor ist gewöhnungsbedürftig.
Foto: Günter Flegel
Günter Flegel von Günter Flegel Fränkischer Tag
Hofheim i. UFr. – Die Haßberge wollen „Qualitätsnaturpark“ werden. Bei manchen Angeboten für Touristen scheint aber Quantität wichtiger zu sein als Qualität.

Schuld ist Friedrich Rückert: Als 1988 der 200. Geburtstag des Dichters aus Schweinfurt gefeiert wurde, der bis dahin eher in Fachkreisen einen Namen hatte, begann die „Inwertsetzung“ der Haßberge, auch wenn man diesen Begriff damals noch nicht kannte. Vom Rückertweg bis zum Rückertweck machte sich eine verrückerte Region einen Reim auf das spröde Genie.Plötzlich zogen sich die Pfade des Dichters zwischen Schweinfurt, Ebern und Coburg wie ein Roter Faden durch die lauschige Landschaft der Haßberge, die lange Zeit eher durch das gepflegte ...

Inhalt teilen

Oder kopieren Sie den Link:

Es steckt mehr in dieser Geschichte.

Diesen Beitrag haben wir exklusiv für unsere PLUS-Abonnentinnen und Abonnenten erstellt. Mit PLUS bleiben Sie informiert und erfahren jeden Tag aufs Neue, was in Ihrer Region geschieht und was es bedeutet. Neugierig?

Mehr über PLUS lesen Sie hier.