Kriminell närrisch ging es zu beim Faschingsumzug in Memmelsdorf: Sowohl der Diebstahl der Ortsschilder, der Ende Januar für Schlagzeilen sorgte, als auch der große Polizeieinsatz im Ort zu Jahresbeginn waren dabei Thema. Während die SVM-Damen in Gefängnismontur und mit Polizei-Aufseherin durch die Straßen schritten, warb die Feuerwehr als „Panzerknacker“ mit den Slogans „Mehr Action als jeder Einbruch!“ sowie: „Kettensägen schon immer dein Ding? Komm zu uns!“ für sich.
Originelle Werbung für die Feuerwehr
Zahlreiche Besucher säumten die Gehsteige vor allem rund um die Kirche, während sich der für den kleinen Ort beachtliche Zug durch die Straßen bewegte. Anteil am großen Besucherandrang hatten dabei sicher auch die Gäste vom Faschingsverein aus Seßlach und vom Schützenverein Dürrenried.
Aus Memmelsdorf selbst waren neben der Feuerwehr und den organisierenden Sportlern auch die Kita „Sonnenschein“ mit Tieren und Superhelden und das BRK, das das „Wunderland“ wahr werden ließ, am Start. Als einzige politische Gruppierung nahm der SPD-Ortsverein Memmelsdorf-Untermerzbach teil. Trotz bevorstehender Kommunalwahl ging es beim Fasching in Memmelsdorf insgesamt erstaunlich unpolitisch zu.
Allen Narren voran schritt auch heuer Bürgermeister Helmut Dietz, begleitet von Drittem Bürgermeister Gerald Karl und Gemeinderat Sascha Maempel. Die Blaskapelle Gereuth sorgte für den richtigen Ton, und der SVM U machte zum Abschluss das Narren- zum „Piratenschiff auf Siegestour“.
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