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Großveranstaltung
Der Landkreis Haßberge ist im Radlfieber
Bürgermeister Jörg Kümmel (rechts)begrüßt mit der Dritten Bürgermeisterin Gabriele Braun Innenminister Joachim Hermann in Sand.
Bürgermeister Jörg Kümmel (rechts)begrüßt mit der Dritten Bürgermeisterin Gabriele Braun Innenminister Joachim Hermann in Sand. // Licha
Der ehemalige Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann. Radltour-Fan Bedford-Strohm stieß am Donnerstagabend in Ebern zum großen Tross.
Der ehemalige Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit Eberns Bürgermeister Jürgen Hennemann. Radltour-Fan Bedford-Strohm stieß am Donnerstagabend in Ebern zum großen Tross. // privat
Die Sonne ist wieder da, Milow ist da – und die Fans kommen.
Die Sonne ist wieder da, Milow ist da – und die Fans kommen. // Schanz
Milow und Band rocken die Bühne in Ebern.
Milow und Band rocken die Bühne in Ebern. // Andy Schöneberg
Begeisterte und müde Fans genießen Songs am Sommerabend.
Begeisterte und müde Fans genießen Songs am Sommerabend. // Schanz
Die himmlische Lightshow weicht der technischen.
Die himmlische Lightshow weicht der technischen. // Andy Schöneberg
Wo geht es hier zum Weinfest? Die Radltour rastet in Sand.
Wo geht es hier zum Weinfest? Die Radltour rastet in Sand. // Licha
Vorfahrt für die Pedalritter in Eberns guter Stube
Vorfahrt für die Pedalritter in Eberns guter Stube // Andy Schöneberg
Signet des Fränkischen Tags von Christian Licha
Ebern – Die BR-Radltour war zu Gast und bot von allem etwas, gute Laune vorneweg, aber auch Blitz und Donner. Am Freitag rollte der Tross quer durch den Landkreis zum Finale. Allerdings nicht reibungslos.

Mit der Königsetappe und einer Strecke von 104 Kilometern endete am Freitag die BR-Radltour. Die letzte Etappe führte von Ebern über Prichsenstadt nach Neustadt in der Aisch.

Nachdem es bei der Ankunft der Radler in Ebern am Donnerstag Blitz und Donner gegeben hatte, ging auch die folgende Etappe nicht ohne einen Paukenschlag ab: Im Bereich Gut Windberg/Altershausen stürzten auf der abschüssigen Strecke drei Radfahrer. Unter ihnen war nach Berichten von Augenzeugen der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber. Er musste demnach im Krankenhaus in Haßfurt behandelt werden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht.

Start in Ebern

Um 8 Uhr starteten die 1000 Radlerinnen und Radler am Marktplatz in Ebern und folgten ihrer Route Richtung Sand. Dort kamen die letzten Teilnehmer entgegen der Zeitplanung wegen des Unfalls mit rund einer Dreiviertelstunde Verspätung erst kurz nach 10 Uhr an.

Auf dem Festplatz, auf dem erst vor kurzem das Altmain-Weinfest stattfand, begrüßten Bürgermeister Jörg Kümmel und Dritte Bürgermeisterin Gabriele Braun einen prominenten Gast. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann schloss sich in der Korbmachergemeinde dem Tross der Radfahrenden an und trat bis zum Endziel in Neustadt an der Aisch in die Pedale. Der aus Erlangen stammende CSU-Politiker nimmt nach seinen Worten immer gerne an einer Etappe teil, die in seinen Heimatbezirk Mittelfranken führt.

Ente gut, alles gut

Viele Radfahrerinnen und Radfahrer waren, mit ihrem persönlichen Maskottchen auf dem Helm befestigt, originell unterwegs. So auch Monika, Christine, Rudi und Stefan aus Oberbayern. Eine quietschgelbe Ente thronte auf deren Kopf. Die Enten haben auch einen Bezug zum Wohnort der Vier: „Wir kommen aus Entrischenbrunn, einem Gemeindeteil von Hettenshausen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.“

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