Mit der Königsetappe und einer Strecke von 104 Kilometern endete am Freitag die BR-Radltour. Die letzte Etappe führte von Ebern über Prichsenstadt nach Neustadt in der Aisch.
Nachdem es bei der Ankunft der Radler in Ebern am Donnerstag Blitz und Donner gegeben hatte, ging auch die folgende Etappe nicht ohne einen Paukenschlag ab: Im Bereich Gut Windberg/Altershausen stürzten auf der abschüssigen Strecke drei Radfahrer. Unter ihnen war nach Berichten von Augenzeugen der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber. Er musste demnach im Krankenhaus in Haßfurt behandelt werden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es nicht.
Start in Ebern
Um 8 Uhr starteten die 1000 Radlerinnen und Radler am Marktplatz in Ebern und folgten ihrer Route Richtung Sand. Dort kamen die letzten Teilnehmer entgegen der Zeitplanung wegen des Unfalls mit rund einer Dreiviertelstunde Verspätung erst kurz nach 10 Uhr an.
Auf dem Festplatz, auf dem erst vor kurzem das Altmain-Weinfest stattfand, begrüßten Bürgermeister Jörg Kümmel und Dritte Bürgermeisterin Gabriele Braun einen prominenten Gast. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann schloss sich in der Korbmachergemeinde dem Tross der Radfahrenden an und trat bis zum Endziel in Neustadt an der Aisch in die Pedale. Der aus Erlangen stammende CSU-Politiker nimmt nach seinen Worten immer gerne an einer Etappe teil, die in seinen Heimatbezirk Mittelfranken führt.
Ente gut, alles gut
Viele Radfahrerinnen und Radfahrer waren, mit ihrem persönlichen Maskottchen auf dem Helm befestigt, originell unterwegs. So auch Monika, Christine, Rudi und Stefan aus Oberbayern. Eine quietschgelbe Ente thronte auf deren Kopf. Die Enten haben auch einen Bezug zum Wohnort der Vier: „Wir kommen aus Entrischenbrunn, einem Gemeindeteil von Hettenshausen im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm.“
















