Bürgerbegehren
Um diese Fragen geht es beim Bürgerbegehren
60 Hektar bebaute Solarflächen sollen die „Schallgrenze“ sein, hat der Rentweinsdorfer Marktgemeinderat entschieden. Neue Projekte würden die Vorgabe sprengen. Jetzt sollen die Bürger entscheiden.
60 Hektar bebaute Solarflächen sollen die „Schallgrenze“ sein, hat der Rentweinsdorfer Marktgemeinderat entschieden. Neue Projekte würden die Vorgabe sprengen. Jetzt sollen die Bürger entscheiden.
Foto: Günther Geiling
F-Signet von Günther Geiling Fränkischer Tag
Rentweinsdorf – Mehr Fläche für die Photovoltaik oder nicht? Im Rentweinsdorf sind die Interessen widerstreitender Natur.

Zu einer Informationsveranstaltung zu dem bevorstehenden Bürgerbegehren zu einer möglichen Erweiterung von Photovoltaikflächen in der Gemeinde hat Bürgermeister Steffen Kropp für Montag, 14. November, um 19 Uhr in den Marktsaal eingeladen.

Wie viel Photovoltaik?

Hierbei soll es für die Bürger ausführliche Informationen geben, die Veranstaltung soll auch Gelegenheit geben, die Argumente Pro und Contra abzuwägen. Dem Bürger werden bei dem Bürgerentscheid zwei Fragen vorgelegt.

Die erst Frage ist so formuliert: „Sind Sie dafür, dass der Beschluss des Gemeinderates Rentweinsdorf vom 2.8.2021 über die Höchstgrenze für Photovoltaikanlagen (einschließlich der bestehenden Photovoltaikanlage Hebendorf) von 5,7% (60 Hektar) für landwirtschaftlich genutzte Flächen aufgehoben wird?“

Zweite Formulierung

Die zweite Frage lautet: „Sind Sie dafür, dass ein Bauleitverfahren eingeleitet wird, um auf den Flurstücken 432, 429, 423 Gemarkung Rentweinsdorf (Flächenumfang 42,39 ha) eine PV-Anlage mit Gemeinde- und Bürgerbeteiligung zu errichten?“

Bürgermeister Steffen Kropp will für Fragen aus dem Kreis der Einwohner zur Verfügung stehen. Der Bürgerentscheid findet am Sonntag, 4. Dezember, statt.

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