Mit einer Nein-Stimme und einer Enthaltung votierten die Stimmberechtigten eindeutig für die Ärztin aus Maßbach, die bereits seit 2013 den Wahlkreis Bad Kissingen im Deutschen Bundestag als Nachfolgerin von Susanne Kastner vertritt.
In der Sport- und Kulturhalle in Obertheres konnten die Unterbezirksvorsitzende Johanna Bamberg-Reinwand und René van Eckert 43 Delegierte begrüßen. Vor der Wahl lobte Bad Brückenaus Bürgermeister Jan Marberg die Bundestagsabgeordnete: „Es gibt keine bessere Kandidatin als Sabine Dittmar.“ Authentisch und empathisch sei die 60-Jährige, die gut bei den Bürgern ankomme; mit ihrer guten Vernetzung und Heimatverbundenheit sei sie ein Gewinn für die Region, so Marberg.
80 Prozent bereits umgesetzt
In ihrem Rechenschaftsbericht stellte Dittmar heraus, dass die Ampel-Regierung bereits 80 Prozent der Themen aus der Koalitionsvereinbarung umgesetzt habe. Ein zentrales Thema sei dabei die Mindestlohnerhöhung auf zwölf Euro gewesen, was die SPD mit ihren Partnern erfolgreich umgesetzt habe.
Für die Zukunft werde sich die SPD für eine Erhöhung auf 15 Euro einsetzen, erklärte Dittmar. Auch die Verbesserungen für Bezieher von Bafög sei ihr ein Anliegen gewesen, zumal sie einst selbst mit dieser Unterstützung ihre berufliche Laufbahn als praktische Ärztin startete.
Untätigkeit der Opposition
An die Union als Opposition im Bundestag gerichtet, erklärte Dittmar, dass diese nur Narrative des Rechtspopulismus bediene. Als Beispiel für die Untätigkeit der CDU/CSU-Fraktion zeigte die Bundestagsabgeordnete auf, dass bei den Haushaltsverhandlungen immer Kritik geübt wurde, aber keinerlei Änderungsanträge eingebracht worden seien.
Im Jahr 2021 begann für Sabine Dittmar als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit eine neue Ära: „Das war eine echte Herausforderung und gerade auch am Anfang eine große Umstellung für mich.“ Die Arbeit mache ihr große Freude. Zudem habe sie in den vergangenen drei Jahren viele Highlights erlebt.
Zur Wahl als Delegierte für die Landesversammlung der SPD am 7. Dezember in Bamberg stellten sich sechs Personen zur Verfügung. Gewählt wurden Sabine Dittmar, Johanna Bamberg-Reinwand und – nach einer Stichwahl – René van Eckert, dessen Gegenkandidat Jürgen Hennemann knapp unterlag.









