Ein gelungener Einstand der Freiwilligen Feuerwehr Herzogenaurach: Erstmals wurde die „Lange Nacht der Feuerwehr“ ausgetragen. Am Feuerwehrhaus in der Industriestraße wurde alles aufgeboten, was die Feuerwehr zu bieten hat.
Stellvertretender Kommandant Sebastian Hagen hatte mit seinem Team ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Spannende Vorführungen, Einblicke in die Ausrüstung der Feuerwehr sowie Führungen im Feuerwehrhaus. Natürlich konnten auch die Feuerwehrfahrzeuge besichtigt werden, darunter auch historische Fahrzeuge.
Feuerwehr Herzogenaurach: Kommandant ist stolz
Für gute Laune und beste Verpflegung wurde ebenfalls gesorgt. Das Wetter spielte mit, daher kamen viele Zuschauer und ließen sich von der Arbeit der Feuerwehr begeistern.
Sichtlich stolz ist der Kommandant Rainer Weber auf sein Team. Auch Bürgermeister German Hacker hat sich umgeschaut und mit dem neuen Pressesprecher der Feuerwehr, Tyler Ochsenkühn, gab es einen interessanten Blick hinter die Kulissen.
Die Herzogenauracher Feuerwehr hat mit der „Langen Nacht“ Neuland betreten. Der Beifall der zahlreichen Gäste bestätigten die gute Idee, noch mehr für die Öffentlichkeitsarbeit zu tun und sich der Bevölkerung mit dem Leistungsspektrum zu zeigen.
Alltag der Feuerwehr Herzogenaurach
Die Veranstaltungen zeigten den nicht immer ungefährlichen Alltag der hoch motivierten Feuerwehrleute. So wurden verschiedene Löschtechniken vorgeführt, ein simulierter Verkehrsunfall mit einem Auto wurde dargestellt, spektakuläre Explosionen nach einem Fettbrand beziehungsweise einer Mehlstaubexplosion sorgten für Gänsehaut bei den Zuschauern.
Auch für die Feuerwehrkameraden keine alltägliche Situation, wie der Moderator bemerkte: „Wir sind wir nicht besonders geübt im Zündeln, dafür schnell beim Löschen“. In der Dunkelheit stand dann Flexen/Plasmaschneiden an, ein Auto-Brand als Anschauungsobjekt und am Ende hieß es: „Alle Blaulichter an“.
Tyler Ochsenkühn freute sich über den starken Zulauf, insbesondere das Interesse der Kinder. Die Feuerwehr ist sehr begehrt, manchmal gebe es sogar Probleme, die Jugendlichen (zwölf bis 14 Jahre) unterzubringen.
Kleine Kinder stehen im Fokus bei der Langen Nacht der Feuerwehr Herzogenaurach
Bei dem umfangreichen Rahmenprogramm der „Langen Nacht“ waren daher auch die kleinen Kinder im Fokus. Sie lernten, wie wichtig die Feuerwehr ist und wie sie arbeitet.
Dazu zählen zahlreiche Besuche von Kindergärten und Schulklassen bei der Feuerwehr, regelmäßig auch im Ferienprogrammangebot.
Die Akzeptanz der Feuerwehrarbeit bei den Erwachsenen in Herzogenaurach ist hoch. Nur ganz wenige Fälle, bei denen Feuerwehrleute bei Absperrungen und bei Einsätzen behindert werden, seien bekannt. Dafür sprachen die Verantwortlichen ihren Dank aus. Ochsenkühn: „Es kann sich gerne weiter herumsprechen, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich tätig sind und viel Freizeit opfern“.
Lesen Sie dazu auch:












