Ein Wohnungsbrand beschäftigte am Abend des ersten Advents in Herzogenaurach die Feuerwehr. Die Alarmierung hierzu erfolgte bereits kurz vor 18 Uhr. Flammen schlugen aus dem Fenster im ersten Obergeschoss eines Reihenhauses in Herzogenaurach, als der Löschzug anrückte. Die Bewohner des betroffenen Einfamilienhauses befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehrleute offenbar jedoch nicht im daheim. Gemeldet hatte den Brand laut Polizei eine Nachbarin.
Zwei Angriffstrupps bekämpfen die Flammen im Haus
Die ersten Löschmaßnahmen wurden von außen vorgenommen, um ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäudeteile zu verhindern. Während die Drehleiter rückwärts in die Einfahrt bis vor das betroffene Gebäude manövriert wurde, machten sich zwei Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung bereit. Über die Eingangstüre im Erdgeschoss gingen zwei Angriffstrupps in die Brandwohnung und bekämpften die Flammen.
Insgesamt 16 Atemschutzgeräteträger wurden eingesetzt, um bis zuletzt die Brandwohnung, sowie den Dachstuhl auf weitere Glutnester zu kontrollieren. Über die Drehleiter mussten einige Stellen des Daches geöffnet werden, um verdeckte Brandstellen ausfindig zu machen. Um die Löscharbeiten medizinisch abzusichern, war zudem ein Team des BRK samt Notarzt mit vor Ort. Auch Bürgermeister German Hacker kam zur Einsatzstelle, um einen Überblick über den Schaden und die Löscharbeiten zu bekommen.
Brandursache bislang unklar
Nachdem die Feuerwehr abschließend umfangreiche Kontrollen durchgeführt hat, konnte die Einsatzstelle nach knapp zweieinhalb Stunden an die Polizei übergeben werden. Der Kriminaldauerdienst der Polizei hat die Ermittlungen der genauen Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Herzogenaurach, Hauptendorf, Niederndorf und Hammerbach mit insgesamt 60 ehrenamtlichen Kräften. Das zweigeschossige Haus ist nun nicht mehr bewohnbar. Der Schaden beträgt laut einer ersten Schätzung der Polizei rund 80.000 Euro.




















