Angst war groß
Einsatz an Schule: Drohung war wohl nur ein Spaß
Ein Großaufgebot an Polizei war am Freitagmorgen zur Hedenus-Mittelschule in Erlangen ausgerückt.
Ein Großaufgebot an Polizei war am Freitagmorgen zur Hedenus-Mittelschule in Erlangen ausgerückt.
Foto: News5/Bauernfeind
Erlangen – Eine Schule in Alterlangen war am Freitag (27. Mai) von der Polizei durchsucht worden. Jetzt werden zwei 14-jährige Schülerinnen der Tat verdächtigt.

Zwei 14-jährige Mädchen haben vermutlich für den Großeinsatz der Polizei an der Hermann-Hedenus-Mittelschule am Freitagvormittag gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, wurden die beiden Schülerinnen der betroffenen Schule ermittelt. Eine von ihnen ist geständig.

Schule war umstellt

Am Freitagmorgen gab es konkrete Hinweise auf eine mögliche Bedrohungslage an der Schule. In den sozialen Netzwerken war es zu einem Streit zwischen Schülern gekommen. Mitschüler hatten daraufhin die Lehrer informiert.

Die Polizei hatte am Freitag gegen 8 Uhr das Gebäude umstellt und durchsucht, wobei Schüler und Lehrer in ihren Klassenzimmern blieben. Während des Einsatzes gab es Hinweise, dass keine konkrete Gefahrenlage vorhanden ist. Die Polizei konnte auch keine Bedrohung feststellen und beendete den Einsatz gegen 10 Uhr.

Nur aus Spaß gedroht

Gegen die beiden Mädchen wird jetzt wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens ermittelt. Die Bedrohung hatten sie Polizeiangaben zufolge nur aus Spaß ausgesprochen. Über Einträge in den sozialen Medien hätten sich die Hinweise auf die Mädchen ergeben.

Lesen Sie auch: