0
Hartes Urteil
Herzogenaurach: Schläger muss lange hinter Gitter
Weil er deutlich zu  viel und hemmungslos prügelte, wurde ein junger Mann verurteilt.
Weil er deutlich zu viel und hemmungslos prügelte, wurde ein junger Mann verurteilt. // Symbolfoto: benny1887/Adobe Stock
Herzogenaurach – Das Gericht kannte keine Gnade: Ein junger Schläger muss für mehr als fünf Jahre ins Gefängnis.

Drei Tage sollte die Verhandlung vor dem Landgericht Nürnberg eigentlich dauern. Am Ende ist der 23-jährige Angeklagte an einem einzigen Tag zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden.

Im Oktober 2022 soll der Herzogenauracher zunächst vor einem Jugendclub ordentlich über die Stränge geschlagen haben. Unvermittelt soll der Angeklagte vor dem Jugendhaus „Rabatz“ einem Kontrahenten einen Faustschlag plus Kopfstoß verpasst haben.

Mit dem Taxi ging es auf die Kirchweih nach Buch

Danach war der Angeklagte in ein Taxi gestiegen, um noch die Kirchweih in Buch bei Weisendorf besuchen zu können. Im Streit um Flecken auf der Fußmatte war 23-Jährige am gleichen Abend erneut ausgerastet und hatte den Taxi-Fahrer laut Anklage ebenfalls mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Als der Fahrer schon am Boden lag, trat der Übeltäter das Opfer auch noch mit Füßen und brach dem Chauffeur dabei die Nase.

Überhaupt scheint der ledige Arbeitslose kein Kind von Traurigkeit zu sein. Vor dem Amtsgericht Erlangen musste sich der Angeklagte kürzlich ebenfalls bereits verantworten.

Die Entziehungsanstalt kommt auch noch auf ihn zu

Jetzt ist der Schläger wegen gefährlichen Körperverletzung unter anderer Delikte unter Einbeziehung der bereits verhängten Freiheitsstrafe vom Amtsgericht Erlangen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe in Höhe von fünf Jahren und vier Monaten verurteilt worden. Außerdem hat das Gericht die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt angeordnet.

Lesen Sie auch: 

 

Inhalt teilen
  • kopiert!