Gleich mehrere Polizeiwagen und ein Bagger sind am Donnerstagvormittag, 16. Januar, in einem Waldstück bei Alterlangen zugange. Gesucht wird laut Angaben der Generalstaatsanwaltschaft in München nach möglichen Beweismitteln, die in Verbindung zu einer Durchsuchung stehen könnten, die am 15. November vergangenen Jahres stattfand.
Im nur wenige hundert Meter von besagtem Waldstück entfernten Hochhaus „Langer Johann“ hatte die Polizei damals die Wohnung eines 62-Jährigen nach illegalen Arzneimitteln abgesucht. Gefunden hatte sie stattdessen fünf Maschinenpistolen, fünf Sturmgewehre, 25 Langwaffen, mehrere Kurzwaffen und große Vorräte an passender Munition und Magazinen. Die Waffen sollen funktionstüchtig und teils geladen gewesen sein. Das Verfahren wegen eines „Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz“ läuft noch, der Mann sitzt noch in Untersuchungshaft, wie die Generalstaatsanwaltschaft bestätigt.
Verfahren gegen „Schamanen“ läuft noch
Auf das Waldstück sei man durch „Angaben von einem Verfahrensbeteiligten“ gekommen, die den Schluss zulasse, dass dort etwas zu finden sei. Was genau gesucht wird, konnte die Generalstaatsanwaltschaft nicht einordnen.
Ob der Fall des in Erlangen als „Schamane“ bekannten 62-Jährigen Verbindungen zur Reichsbürgerszene aufweise, konnte die Generalstaatsanwaltschaft nicht beantworten. Das könne man erst beurteilen, wenn die Ermittlungen abgeschlossen seien, so ein Sprecher.
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