30 Rettungskräfte, fünf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Erlangen sowie ein Rettungshubschrauber – ein voller Großeinsatz mit Sirenen – sind am Dienstagmorgen, 23. Juni, wegen eines Feueralarms zum Hochhaus „Langer Johann“ in Alterlangen ausgerückt.
Um 8.43 Uhr ging der Notruf ein. Das Eintreffen der Einsatzkräfte dürfte einige der Hausbewohner aufgeschreckt haben. Mehr allerdings nicht. Bis 9.30 Uhr, schätzt Einsatzleiter Michael Kolmstetter, seien er und seine Kollegen von der Feuerwehr Erlangen auch schon wieder abgerückt und hätten Entwarnung gegeben. Fehlalarm.
Feuerwehr gibt Entwarnung für Hochhaus in Erlangen
Was ein Passant dem Notruf als Rauchentwicklung an einem Balkon des Hochhauses gemeldet hatte, stellte sich als eine Kleinigkeit heraus. „Ein Bewohner des Hauses hatte auf seinem Balkon etwas in einer Dose angezündet“, schildert der Einsatzleiter auf Anfrage der Redaktion. „Das hat bei uns die Rettungskette ausgelöst“, sagt Kolmstetter.
Vor Ort traf die Feuerwehr auf einen verdutzten Bewohner. „Zuerst hat er auf das Klopfen an der Haustür gar nicht reagiert. Er hörte es nicht, weil er Kopfhörer aufhatte“, so Kolmstetter.
Um was es sich bei dem verbrannten Inhalt in der Dose gehandelt hatte, das habe man laut der Feuerwehr nicht mehr feststellen können
Langer Johann: größtes Wohnhaus Bayerns
Bei einer bestimmten Gebäudegröße sei hier auch vorgeschrieben, dass sofort ein Rettungshubschrauber zum Einsatzort geschickt werde. Mit 27 Stockwerken und rund 24.000 Quadratmetern Nutzfläche gilt das 80 Meter hohe Gebäude "Langer Johann" als größtes Wohnhaus in ganz Bayern. Fast 400 Wohnungen gibt es in dem fast 60 Jahre alten Gebäude.












