Nach der für sie äußerst enttäuschenden Absage der Lichterfahrt der Traktoren durch das Landratsamt möchten die Organisatoren nicht ganz untätig bleiben. Sie möchten sich trotzdem treffen und einen kleinen Spaziergang anbieten.
Diese „Mini-Lichterwanderung“ startet am Samstag um 18 Uhr auf den Aischwiesen. Wer Zeit und Lust hat, kommt mit Leiterwagen, Tretbulldog oder Kinderwagen, schreibt Organisator Ralf Geyer. Am besten auch etwas geschmückt.
Lichterwanderung als Protestmarsch
Man möchte damit auch ein Zeichen gegen die bürokratischen Auflagen setzen. Die Teilnehmer werden laut Geyer mit Plakaten geschmückt hoch zum Schillerplatz, über Steinweggasse und Vogelseck zum Marktplatz laufen und zurück zu den Aischwiesen. Dort endet der „Protestmarsch“.
Die kleine Aktion dient nach Aussage der Organisatoren vor allem auch dazu, den Kindern ein klein bisschen Freude zu bereiten.
Auch das Ziel der Lichterfahrt sei es stets gewesen, wie eine Teilnehmerin es zusammengefasst hat, „den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen, Senioren aus ihrem oft tristen Alltag zu locken, die Menschen zu verbinden und gute Laune zu verbreiten“.
Leider scheiterte die Lichterfahrt der Traktoren für die Organisatoren daran, dass sie zu viele Ordner hätten stellen müssen. Für die Landwirte hätte die Lichterfahrt keinerlei Einnahmen gebracht, aber einen großen Aufwand.
Tagelanges Schmücken für Lichterfahrt
Allein das Schmücken der Fahrzeuge nähme mehrere Tage in Anspruch, heißt es. Jetzt möchte man eben den Teilnehmern der „Mini-Lichterwanderung“ den Abend ein bisschen leichter und bunter machen.
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