Das Kneipenfestival war nach längerer Pause wieder ein Renner. Die drei Gaststätten und das Bierzelt vor dem Eiscafé auf dem Marktplatz waren sehr gut besucht. Im „Töpfla“ war selbst das Nebenzimmer belegt.
Höchstadt feiert Kneipenfestival 2024 in der Innenstadt
2001 hatten Bürgermeister Gerald Brehm und der Stadtrat beschlossen, ein Kneipenfestival zu starten, Manager war damals Jugendpfleger Bernd Riehlein, der heutige Leiter der „Fortuna“-Kulturfabrik. Im Gespräch mit ihm war zu erfahren, dass damals elf Gaststätten und Kneipen mit von der Partie waren. Seit dieser Zeit sei so manche Gaststätte aufgegeben worden.
Stadtmarketing Höchstadt bewirbt Kneipenfestival
Das bedauert Riehlein sehr. Die Stadt habe drei Jahre dieses Event veranstaltet, Werbung dafür gemacht, Eintrittskarten verkauft, die Musikbands engagiert. „Und man konnte mit dem Taxi kostenlos von einer Kneipe zur anderen fahren“, erinnert sich Riehlein. Nachdem die Wirte die Veranstaltung übernommen hatten, drohte das Fest einzuschlafen, so Riehlein.
Zum zehnten Kneipenfestival gab das Stadtmarketing nun neue Impulse. Man konnte schon am frühen Abend eine Völkerwanderung durch die Altstadt bemerken. Im Gespräch mit vor allem jungen Leuten war zu vernehmen, dass es ein tolles Musikprogramm gab und sie Lust hatten auf gutes Essen und auf das Zusammensitzen.
Kneipenfestival 2024: Italo-Pop in Höchstadt
In der „Alten Mälzerei“ gab es Gesang, Piano und Gitarrenmusik zu hören, auch Stadtrat Michael Ulbrich und Julia sangen so manches Lied. Große Anziehungskraft hatte auch das „Töpfla“; dort spielten Musiker Akustik-Hits aus verschiedenen Jahrzehnten. Nur einen Katzensprung entfernt stand das Bierzelt von „Venezia“. Dort lauschten die Besucher Italo-Pop.
Im Bistro „Triangel“ herrschte unter Besuchern aller Altersgruppen ebenfalls gemütliche Stimmung mit den „Shakers“. Zu späterer Stunde tanzten die Gäste der „Triangel“ sogar durch die Kneipe. Rundherum ein toller Eventabend also. Eine Wiederholung darf erwartet werden.
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