Bereits am Freitagabend regnete es. Am Samstag blieb es weitgehend trocken und vor allem bei Einbruch der Dämmerung genossen viele Gäste die schöne Atmosphäre. Aber der stürmische Sonntag zwang die Veranstalter, die Pforten des Schlosses zu schließen und die Landweihnacht vorzeitig zu beenden.
„Aufgrund der vorangegangenen Sturmschäden während des Vormittags auf dem Gelände und der bis zum späten Nachmittag weiter andauernden Sturmwarnung haben wir uns zur Sicherheit der Gäste schweren Herzens entschieden, den Markt am Sonntag nicht zu eröffnen“, erklärte die Marktleitung.
Im Schloss, in der Fachwerkscheune und in den Zelten herrschte ansonsten reges Treiben, auch in den vielen Nischen und Ecken des Schlosshofes und an den Feuerstellen fand sich immer ein Platz zum gemütlichen Verweilen.
Vor der malerischen Schlosskulisse ertönten stimmungsvolle Weihnachtslieder, gesungen vom Chor Harmonie Neuhaus und gespielt vom Jugendblasorchester der Musikschule Hemhofen sowie vom Posaunenchor Neuhaus.
Der geschmückte Christbaum und brennende Feuer erleuchteten die Landweihnacht. Aussteller boten ihre Schätze wie wunderbaren Schmuck, filigrane Keramik, Gestricktes, Gefilztes, Adventsgestecke und mehr an.
Eine Feuershow mit „Un poco loco“ begeisterte die Besucher, und „Oskar, der Gaukler“ stelzte über den Schlosshof. Unter professioneller Betreuung durften die Kinder magische Kerzen, Baumschmucksterne, Wickelsterne und mehr basteln.
Die Märchenerzählerin Barbara Maikranz brachte die Poesie auf den Markt und trug den Kindern magische Geschichten rund um den Advent vor. Das historische Dampfkarussell drehte sich vor dem Barockschloss. Es durfte auch die Strohscheune nicht fehlen und es gab ein weihnachtliches Kasperletheater.
An beiden Tagen kam Christkind Tessa mit seinen Engelchen vorbei, sprach seinen Prolog und zauberte weihnachtliche Stimmung in den Schlosshof. Am Sonntag mussten viele Menschen, die oft auch von weither gekommen waren, enttäuscht nach Hause gehen.
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