Mit Unterstützung des Erzbistums Bamberg und der Weltkirche ist es gelungen, das Schengen-Visum für Maria Keneilhoubeinuo Gwirie zu erhalten. Maria studiert im dritten Semester Englisch und möchte einmal Lehrerin werden. Seit Beginn des Zubza-Projektes (2007) in Weisendorf ist sie ein Patenkind von Anita und Ernst Klimek. Das Erzbischöfliche Ordinariat kommt für Unterkunft und Verpflegung auf und hat auch eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für den gesamten Aufenthalt abgeschlossen.
Maria reiste am 26. Juni an und berichtet derzeit in der Weisendorfer Grundschule über die Bedeutung beziehungsweise Übernahme von Patenschaften für die Familien im Nagaland in Nordindien. Aktuell gibt es 165 Patenschaften, und auch jede Klasse der Grundschule Weisendorf hat inzwischen ein Patenkind in Zubza. Da es in Zubza/Nagaland keine Kranken- oder Arbeitslosenversicherung gibt, arbeitet der Großteil der Bevölkerung als Tagelöhner und hat meist nur ein geringes Einkommen. Trotzdem ist es den Eltern sehr wichtig, dass ihre Kinder eine möglichst gute Ausbildung erhalten.
Da ist die Übernahme einer Patenschaft für 90 Euro im Jahr eine wertvolle Hilfe, die insbesondere den Kindern zugutekommt. „Ohne finanzielle Unterstützung hätte die Familie von Maria, die fünf Brüder hat, das Studium und den Schulbesuch an der Don-Bosco-Schule in Zubza nicht finanzieren können“, erklärt Ernst Klimek dazu.
Beim Heinrichsfest in Bamberg
Maria Keneilhoubeinuo Gwirie wird auch am Sonntag, 9. Juli, beim Heinrichsfest in Bamberg in Naga-Tracht, an dem auch die Zubzas wieder mitwirken, über die Schulpatenschaften und über das Leben im Nagaland berichten.
Es ist ihr erster Besuch in Deutschland. Sie sollte bereits im Mai 2022 anreisen, aber das Visa wurde vom Konsulat Mumbai abgelehnt, da Maria mit Covaxin geimpft war und die Impfung in Deutschland nicht anerkannt worden ist. Alle Kinder und Jugendlichen in Indien wurden ausschließlich mit Covaxin geimpft.












