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Für den Guten Zweck
Musikkapellen und Chöre begeisterten in Hannberg
Auch „Eckentaler Holz und Blech“ spielten in Hannberg auf.
Auch „Eckentaler Holz und Blech“ spielten in Hannberg auf. // Johanna Blum
Hannberg – In Hannberg haben Chöre und Musikkapellen aus dem Landkreis ihr Repertoire gezeigt. Ein Gruppe verzichtete gar auf einen Dirigenten. Die Einnahmen kommen einem Guten Zweck zugute.

In Kooperation mit dem Nordbayerischen Musikbund, dem Musikrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt und dem Fränkischen Sängerbund veranstaltete der Kunst- und Kulturverein Hannberg mit Thomas Willert ein „Festival der Musikkapellen und Chöre aus ERH“ in Hannberg. Auf unterschiedlichen Bühnen innerhalb der imposanten Wehrkirchenanlage boten die Chöre und Kapellen – etwa 400 Beteiligte – für mehr als 600 Gäste einen musikalisch hochwertigen Konzertabend. Landrat Alexander Tritthart als Schirmherr dankte den Organisatoren, allen voran Thomas Willert und Clemens Vydykal, der das Programm zusammengestellt hatte, sowie Pfarrer Johannes Saffer für die Überlassung der Kirchenburg. Ein Dank galt zudem der Kreis-und Stadtsparkasse Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach als Hauptsponsor.

Der Chor des Musikvereins Erlangen Büchenbach (Leitung: Clemens Vykydal) bekam mit rockigen Songs aus seinem aktuellen Programm viel Applaus. Auch der Chor „Cantemos“ aus Hemhofen Zeckern mit seiner Chorleiterin Maria Jose Loza und dem Pianisten Gunnar Sommermann sang sich in die Herzen der Zuschauer. Dem Chor „Cäcilia Großenseebach“ mit Chordirektor Udo Reinhard merkte man an, dass „Singen Spaß macht“. Bei der Percussiongruppe des Spielmannszuges Höchstadt flogen die Schlägel nur so über die Holzstäbe der Xylophone – einfach fantastisch. Der „Heßdorfer Singkreis (Leitung Julian Bobe) gab einige Stücke aus seinem letzten Konzert zum Besten.

Liederkranz Höchstadt sing in Hannberg

Ein voller, perfekter Chorklang – und Manfred Meiers Liebeslieder bekamen viel Applaus. Nicht nur ein Augenschmaus waren die Musikanten des Spielmannszuges der FFW Höchstadt. Eine römische Fanfare, aber auch der „Gassenhauer“, alles war perfekt und die Gäste klatschten eifrig mit. Die Gruppe „Eckentaler Holz und Blech“ (Leitung Katja Fischer) spielte rhythmisch perfekt, mitreißend und bekam viel Applaus. Je später der Abend wurde, umso intensiver genossen alle die stimmungsvolle Beleuchtung der Kirchenanlage.

Der „Liederkranz Höchstadt“ (Leitung Johannes Först) brachte eine kleine Auswahl aus seinem Programm und besonders die wunderbar intonierten Volkslieder begeisterten das Publikum. Das „Vier-Schlösser-Orchester Heroldsberg“ (Leitung Cornelius Liebster) entfaltete seinen herrlich vollen Klang in der Kirchenburg. Der Chor „Harmonie Neuhaus“ mit Hella Commichau am Pult brachte gute Laune mit. Die Jugendkapelle Großenseebach (Leitung Matthias Uri) zeigte in schwungvollen Stücken, welch starkes Orchester es ist. Der „Herzo Chor“ (Leitung Gerald Fink) präsentierte unter die Haut gehende Songs.

Adelsdorfer Musikanten ohne Dirigent

Kurz vor Mitternacht zeigten die Adelsdorfer Musikanten, dass es auch ohne Dirigent geht und begeisterten mit ihrer schwungvollen Blasmusik. Vor dem Finale, bei dem alle Mitwirkenden noch mit den Gästen das Lied „Auf der Vogelwiese“, die Frankenhymne und die Bayernhymne sangen und spielten, setzte das Vocalensemble „Voicegarden“ (Leitung Steffi Hillermeier) aus Münchaurach mit leisen, wunderbaren Tönen den „Schlussakkord“. Alle Spenden kommen sozialen Projekten mit den Schwerpunkten „Mobilität für Menschen mit Beeinträchtigung“ in Erlangen-Höchstadt sowie „Hilfen für junge Menschen in Uganda“ zugute.

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