Noch empfangen Besucher auf dem weitläufigen Gelände entlang der Puschendorfer Straße vor allem Gerüste, Lkws und viele, viele Bauzäune. Folgt man CEO Florian Gebauer aber die Wege entlang, querfeldein über die Wiesen oder in den Wald hinein, beginnt man die Vision trotz des Dauerregens zu sehen, der an diesem Montag vorherrscht.
Die Bühnen stehen schon – auch die neue „Darkwoods“-Bühne – doch der letzte Schliff fehlt noch. Fotos darf fraenkischertag.de davon noch nicht zeigen, denn das jedes Jahr ein wenig neue Design der Bühnen soll die Besucher am Freitag überraschen, wenn die Tore vom Open-Beatz-Festival für dieses Jahr öffnen. Auch ein Teil des VIP-Bereichs ist bereits aufgebaut, wenn auch noch nicht bestuhlt. Wegweiser zeigen den Weg zu den verschiedenen Bühnen, von denen jede ein Subgenre des Elektro bedient, einige Zelte stehen schon, der Check-in ist aufgebaut und beschildert. Sogar die kleine Kirche, die in ihrem Aufbau aus groben Holzbrettern ein wenig an Wikinger-Zeiten erinnert, ist schon errichtet.
Open Beatz 2025: Aufbau mit rund 300 Helfern
Obwohl das Open-Beatz-Team selbst bei den Aufbauarbeiten nur rund 30 Menschen umfasst, tummeln sich insgesamt wohl rund 300 Leute auf dem Gelände, wenn man die Mitarbeiter der Gewerke und externen Dienstleister dazuzählt, sagt Gebauer. Rund zwei Wochen hat das Team Zeit, alles für die rund 90.000 Besucher vorzubereiten, die jedes Jahr zum Festival strömen.
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Das Festival-Wochenende rückt mir großen Schritten näher, doch es ist alles gut vorbereitet. „Wir sind das ganze Jahr mit der Planung beschäftigt. Tatsächlich haben wir vor dem Festival jetzt schon mit der Planung für das kommende Jahr begonnen“, erzählt Gebauer. Am Dienstag nach dem Festival startet schon der Vorverkauf für 2026, wie der CEO verrät.
CEO Florian Gebauer: Für jedes Wetter vorgesorgt
„Wir machen das seit zehn Jahren“, sagt Gebauer. „2014 war das hier noch ein wenig chaotisch, aber jetzt ist alles relativ entspannt.“ Als Beispiel nennt er das Wetter. Auch wenn es den ganzen Montag über immer wieder regnet und überall auf dem Gelände kleine Matschpfützen verteilt sind, macht Gebauer sich keine Sorgen.
„Es hat 2023 das erste Mal, seit wir das Festival machen, geregnet, das hat uns kalt erwischt“, gibt er zu. Damals habe das Team alle befreundeten Bauern in der Umgebung angerufen und so viele Hackschnitzel organisiert, wie es spontan möglich war. „Heute haben wir die auf Lager und es braucht nur einen Anruf. Wir wollen auch nicht, dass die Leute im Matsch stehen“, so Gebauer. Ein weiteres Learning seien die Wege, die überall auf dem Gelände mit Platten ausgelegt sind, um die Wiesen nicht schon vor dem Festival zu zerstören, wenn Lkws und Lieferautos darüber fahren. „Selbst wenn es am Wochenende regnet, ist es nicht schlimm“, betont Gebauer.
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Festival-Gelände: Viele neue Highlights geplant
Nicht nur für schlechtes Wetter ist vorgesorgt. „Wir haben Schneekanonen organisiert, aus denen Sprühnebel kommt. Die kommen so ab 30 Grad zum Einsatz“, erklärt Gebauer. „Es gibt überall an den Sanitärstationen kostenlose Sonnencreme, kostenloses Trinkwasser. Wir sind auf alles vorbereitet.“
In den kommenden Tagen wird hier auf dem Gelände noch einiges geschehen. Die Gastropartner müssen ihr Angebot aufbauen, der Edeka-Markt, wo hinter Planen schon einige Paletten mit Getränken bereitstehen, muss eingeräumt werden, die Bühnen werden dekoriert und hübsch gemacht.
Neben der neuen Bühne, die zwischen hohen Bäumen lockt, erwarten Besucher in diesem Jahr noch einige andere Neuerungen – vom Biergarten, den der Hopfenkeller aus Herzogenaurach auf dem Festival-Gelände betreibt, über die spirituell angehauchte Wellbeing-Area, bis hin zur ersten Trauung, die während des Festivals in der Kirche auf dem Gelände stattfinden soll. Auch die Fläche vor der Hauptbühne bekommt einen neuen Touch, verrät Gebauer und deutet auf einige Gerüste, die schon andeuten, was hier am Freitag geboten sein soll. „Das wird hier ein richtiger Hexenkessel“, verspricht er grinsend.






























