Überblick
Das bietet der Tag des offenen Denkmals
Der Deckenspiegel im Betraum der Alten Synagoge Mühlhausen lädt zur Spurensuche ein.
Der Deckenspiegel im Betraum der Alten Synagoge Mühlhausen lädt zur Spurensuche ein.
Foto: Manfred Welker
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
LKR Erlangen-Höchstadt – Jüdische Friedhöfe, Marktplätze und Himbeerpalast: Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September hat der Landkreis vieles zu bieten.

Gebäude und Plätze, die im Landkreis Erlangen-Höchstadt unter Denkmalschutz stehen, sind zahlreich. Da kommt es nicht überraschend, dass sich hier am kommenden Sonntag, 11. September, dem „Tag des offenen Denkmals“, eine Veranstaltung an die andere reiht.

Das Motto des bundesweiten Aktionstags lautet „Kultur-Spur – ein Fall für den Denkmalschutz“. Der Fokus liegt in diesem Jahr auf den Geschichten hinter den Baudenkmälern und den Informationen unter der Oberfläche. Der FT gibt einen Überblick über die Führungen.

Alte Synagoge Mühhausen

Landrat Alexander Tritthart eröffnet gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Faatz den Aktionstag, den im Landkreis Erlangen-Höchstadt die Untere Naturschutzbehörde organisiert, um 10.30 Uhr an der Alten Synagoge Mühlhausen mit einem Grußwort. Dort führt Kreisheimatpfleger Manfred Welker um 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr zum Thema „Jüdisches Leben in Mühlhausen“ über den jüdischen Friedhof. Die Führungen dauern jeweils rund 30 Minuten.

Architekturfans und Geschichtsinteressierte können in der ehemaligen Synagoge von 10.30 bis 17 Uhr selbst auf Spurensuche gehen.

Baiersdorfs Jüdischer Friedhof

Vor dem Kriegerdenkmal auf dem jüdischen Friedhof Baiersdorf findet um 13.30 Uhr eine Eröffnungsveranstaltung mit dem Landrat und Baiersdorfs Bürgermeisterin Eva Ehrhardt-Odörferstatt. Anschließend verrät Kreisheimatpflegerin Bettina Keller, anhand von Führungen um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr, welche Geschichten das einzigartige Bau- und Kulturdenkmal des jüdischen Friedhofs in Baiersdorf birgt. Die Führungen sind kostenlos und dauern rund 45 Minuten.

Tour durch Herzogenaurach

Warum heißt der Stadtweiher in Herzogenaurach Wiwa-Weiher und der Rahmberg wie der Rahm? Diesen und weiteren Fragen geht Heimatpfleger Klaus-Peter Gäbelein in seiner Führung durch die Stadt auf den Grund. Der Treffpunkt ist um 10.15 Uhr am Georgsbrunnen am Herzogenauracher Marktplatz. Die Führung ist kostenfrei und dauert rund 100 Minuten.

Historisches Erlangen

In der Hugenottenstadt Erlangen finden am Sonntag an unzähligen Orten in der historischen Stadt insgesamt 34 Veranstaltungen statt. Die Besucher werden in den Führungen aktiv bei der Enträtselung der baulichen Spuren eingebunden.

Unter anderem auf dem Programm stehen die Geschichte des jüdischen Friedhofs und des ehemaligen und gegenwärtigen Friedhofs von Bruck.

Einblicke in die Geheimnisse des Himbeerpalastes, der unscheinbar wirkenden Relikte der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt der Nationalsozialisten sowie Touren in den Untergrund von Frauenaurach stellen weitere Höhepunkte dar. Die Stadtmauer der Neustadt wird ebenfalls Thema einer Führung sein.

Alle Zeiten und Angebote im Überblick finden sich auf der Webseite erlangen.de/aktuelles/tag-des-offenen-denkmals-am-11-september.

 

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