Abschied
Dettelbach-Wallfahrer danken Pfarrer Hetzel
Die Organisatoren der Herzogenauracher Wallfahrer dankten ihrem Pfarrer Helmut Hetzel: links Thomas Kotzer und Walter Drebinger, rechts Helmut Fischer, daneben Bürgermeister German Hacker
Die Organisatoren der Herzogenauracher Wallfahrer dankten ihrem Pfarrer Helmut Hetzel: links Thomas Kotzer und Walter Drebinger, rechts Helmut Fischer, daneben Bürgermeister German Hacker
Foto: Fischer
Herzogenaurach – Die Herzogenauracher Dettelbach-Wallfahrer haben sich von ihrem Pfarrer Helmut Hetzel verabschiedet, der die Stadt im September verlässt.

Nach zwei Jahre Corona Zwangspause, bei der nur eine kleine Delegation die Wallfahrt aufrechterhalten hatte, konnte dieses Jahr zum 284. Mal seit 1738 die Dettelbacher Wallfahrt wieder stattfinden.

Während der Wallfahrt
Während der Wallfahrt
Foto: Helmut Fischer
Auf der Tour
Auf der Tour
Foto: Helmut Fischer

Die Wallfahrer machten sich in unterschiedlichen Gruppen, mit Fahrrad, Bus und zu Fuß auf den Weg von Herzogenaurach in den bekannten Wall- und Weinort. Die größte Herausforderung war wieder der über 85 Kilometer lange Fußmarsch, der sich auf zwei Tage verteilte. Nach der gemeinsamen Ankunft aller Gruppen am Wallfahrtsort endete mit einer feierlichen Lichterprozession mit über 80 Teilnehmern.

Helmut Hetzel ist auch bei den Wallfahrern ein überaus beliebter Pfarrer.
Helmut Hetzel ist auch bei den Wallfahrern ein überaus beliebter Pfarrer.
Foto: Fischer

Zum Gottesdienst am Sonntag wurde dann auch noch die reine Buswallfahrt in Dettelbach begrüßt. Stadtpfarrer Helmut Hetzel gestaltet den Festgottesdienst zusammen mit den Kirchenchor St. Magdalena, bei dem er am Ende noch durch die Wallfahrtsleiter Thomas Kotzer und Helmut Fischer verabschiedet wurde.

Die Teilnehmer der Wallfahrt
Die Teilnehmer der Wallfahrt
Foto: Helmut Fischer

Nach einer schweren anstrengenden Zeit während der Pandemie ist eine spirituelle Pause, die man durchaus bei einer Wallfahrt finden kann, bestens geeignet, vieles Aufgestaute zu verarbeiten und den entstandenen Druck in seinem Leben merklich zu lindern, heißt es in der Pressemitteilung. Der Zusammenhalt, die großartige Gemeinschaft, das Knüpfen neuer Freundschaften seien nur einige der Werte, für die eine Wallfahrt auch in der heutigen stressigen Zeit steht.

Eine Rast gehört dazu.
Eine Rast gehört dazu.
Foto: Helmut Fischer

Der Termin für die 285. Wallfahrt steht schon fest. Sie findet von Freitag, 23.Juni 2023, bis Sonntag, 25. Juni 2023, statt. Interessierte sollten sich deshalb den Termin schon jetzt fest vormerken.

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