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Ex-Trainer des 1. FC Nürnberg
Mit nur 57 Jahren: Roger Prinzen plötzlich verstorben
SV Seligenporten - 1. FC Nuernberg II
Roger Prinzen, Ex-Trainer des 1. FC Nürnberg, ist mit nur 57 Jahren verstorben. // Sportfoto Zink
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Nürnberg – Der ehemalige Trainer des 1. FC Nürnberg wird viel zu früh aus dem Leben gerissen, die Fußballwelt trauert. Zuletzt arbeitete der 57-Jährige im Nachwuchsbereich des 1. FC Heidenheim.
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Der frühere Trainer des 1. FC Nürnberg, Roger Prinzen, ist tot. Wie der 1. FC Heidenheim mitteilte, starb Prinzen am Montagabend im Alter von 57 Jahren plötzlich und unerwartet.  »Der 1. FC Nürnberg trauert um Roger Prinzen. All seinen Hinterbliebenen gelten unsere aufrichtige Anteilnahme und unser tief empfundenes Mitgefühl", schrieb sein ehemaliger Klub auf der Vereinshomepage.

Während seiner aktiven Laufbahn absolvierte der gebürtige Düsseldorfer insgesamt 60 Partien in der Bundesliga für die SG Wattenscheid 09, auch für die SpVgg Greuther Fürth stand er auf dem Platz. Seine Laufbahn beendete Prinzen 2006 nach drei Jahren als Spielertrainer beim FC Balzers in Liechtenstein.

Im Anschluss begann Prinzen seine Trainerkarriere, die ihn schon früh zur Jugendarbeit führte. 2013 startete er dann sein mehrjähriges Engagement beim 1. FC Nürnberg. Dort übernahm er zunächst die U21 und verantwortete deren Entwicklung bis 2016. 

Auch über die zweite Mannschaft hinaus prägte Prinzen schwierige Phasen beim Club: 2013/14 wurde er zweimal als Interimscoach der Bundesligamannschaft ins kalte Wasser geworfen. Nach der Entlassung von Michael Wiesinger übernahm er die Verantwortun, holte im Spiel gegen Eintracht Frankfurt ein Remis. Für die letzten drei Partien der Saison sprang er erneut ein, nachdem sich der Verein von Gertjan Verbeek getrennt hatte.

Trotz aller Bemühungen konnte auch er den Abstieg des Traditionsvereins nicht verhindern. Die Verbindung nach Nürnberg riss auch nach seinem Weggang nie ab und blieb bis zuletzt bestehen – besonders durch den engen Austausch mit seinem früheren Co-Trainer Andreas Wolf.

Rogen Prinzen: Über Seligenporten nach Heidenheim

Auch nach seiner Zeit in Nürnberg blieb Prinzen dem Vereinsfußball im süddeutschen Raum eng verbunden. Es folgte ein knappes Jahr als Trainer und sportlicher Leiter beim SV Seligenporten in der Regionalliga. 2018 wechselte er dann zum 1. FC Heidenheim, der auf sein Know-how für die sportliche Leitung seines Nachwuchsleistungszentrums setzte.

»Mit Roger Prinzen verliert der 1. FC Heidenheim nicht nur einen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer unserer Talente, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund«, schrieb der Verein in seiner Mitteilung.

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