Am vergangenen Mittwochabend haben sich Röttenbachs Gemeinderäte zu einer öffentlichen Sitzung getroffen. Sie diskutierten die Erweiterung der Aussegnungshalle für freie wie kirchliche Trauerfeierlichkeiten. Die Verwaltung schlug eine Erweiterung durch einen Anbau um eine Trauerhalle vor.
Trauerhalle in Röttenbach: Bürgermeister Ludwig Wahl lobt Planungsbüro
Im Rahmen der Zukunftsplanung wurde das Planungsbüro und Architekturbüro Blum-Diez aus Kitzingen mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt. Demnach stellt man sich eine beheizbare Trauerhalle in einer Größe von etwa 18 bis 90 Quadratmetern Nutzfläche mit etwa 60 Sitz-und weiteren Stehplätzen vor. Angedacht ist eine Gestaltung mit Holz- und Glaselementen.
Die Trauerhalle soll bei sommerlichen Temperaturen geöffnet und beschattet werden können. „Mein Kompliment und Anerkennung an das Planungsbüro“, sagte Bürgermeister Ludwig Wahl. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
Wegen Kirchenaustritten: Leichenhalle in Röttenbach soll Abschiedsraum werden
Wahl ging auch auf die Anzahl der Kirchenaustritte ein. Diese belaufen sich 2021 auf 70, 2022 auf 107, 2023 auf 59 und 2024 bis Ende Mai auf 22. Anschließend schlug er die Sanierung der nicht mehr zeitgemäß nutzbare Leichenhalle vor, die nur noch zur Aufbahrung der Verstorbenen diene. Sie sollte zu einem „Abschiedsraum“ umgestaltet werden. Einstimmig wurde der Planungsauftrag an die Firma Holzmann in Röttenbach vergeben.
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