Bei den vorgestellten Themen ging es hauptsächlich um die Kinder, und zwar im Zusammenhang mit den Kindergärten und der Grundschule.
Zunächst ging es um die Situation des Waldkindergartens. Nach der Begrüßung aller Besucher durch Bürgermeister Bernd Müller gab er einen Überblick über den Bau des Waldkindergartens mit Hilfe von zahlreichen Fotos aus dem Innenbereich sowie den Außenanlagen. Müller betonte, dass Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit sowie die Sicherheit der Kinder beim Bau Vorrang gehabt hätten.
Die Notwendigkeit zum Bau habe sich aufgrund der hohen Nachfrage ergeben. Aktuell seien dort 25 Kinder untergebracht, die Baukosten beliefen sich auf knapp 160.000 Euro, die auch dank der Beiträge der Eltern erfreulich niedrig gehalten werden konnten.
Umfrage zeigt hohe Zufriedenheit der Eltern in Vestenbergsgreuth
Die Leiterin der Einrichtung, Tina Sadiq, stellte die Ergebnisse einer Elternumfrage dar, die hohe Zufriedenheitswerte zeigte. Die Nachfrage bleibe hoch, so stünden vier ausscheidenden Kindern bereits acht neue Anwärter für den Waldkindergarten gegenüber.
Darüber hinaus stellte eine der Leiterinnen des Kindergartens „Greuther Wichtel“, Angelika Fischer, auch ihre Einrichtung vor. Hier würden momentan 117 Kinder betreut, wobei dabei auch 20 Gastkinder dazuzählten, die beispielsweise Kinder von Mitarbeiterinnen oder von Angestellten der Firma Martin Bauer seien.
Alle Stellen im Kindergarten „Greuther Wichtel“ sind besetzt
Fischer stellte ausführlich die Profile der angestellten Mitarbeiterinnen vor und zeigte sich sehr stolz, dass im Moment keine Stelle unbesetzt sei. Sie betonte allerdings auch, dass der 1992 fertiggestellte Bau nicht mehr heutigen Anforderungen genüge.
So seien gegenwärtig zwei Gruppen in Containern untergebracht, was nicht nur teuer sei, sondern auch keine Dauerlösung darstellen könne. Auch der große Anstieg von zunächst 60 Kindern auf nun fast 120 Kinder unterstreiche den gewachsenen Bedarf. Diese Problematik griff Bürgermeister Müller auf, als er die Situation der Grundschule erläuterte. So mussten in der Grundschule zwei Klassenräume geschlossen werden, was sowohl an dem bestehenden Lehrermangel liege, aber auch an der fehlenden Genehmigung der Regierung von Mittelfranken, die der Umwidmung des Gebäudes nicht zustimmen konnte.
Plädoyer für den Verbleib der Schule in Vestenbergsgreuth
In diesem Zusammenhang sprach auch der ehemalige Bürgermeister Helmut Lottes noch einmal über die Situation seit dem Jahre 2011, die mit einem Wasserschaden begonnen habe, sich aber über die Jahre auch durch wechselnde Personen in der Schulleitung sowie die Entscheidungen der Regierung von Mittelfranken weiterentwickelt habe. Er schloss mit einem flammenden Plädoyer für den Verbleib der Schule in Vestenbergsgreuth und begründete dies mit der hohen Bedeutung der Heimat.
Bürgermeister Müller erklärte, dass nun intensive Gespräche mit allen Beteiligten anstünden bezüglich eines Neu- oder Anbaus des gegenwärtigen Gebäudes und auch einer eventuellen Vermietung der jetzigen Klassenräume.
Schließlich stellte der Bürgermeister die neuesten Beschlüsse zur Grundsteuer A und B sowie zur Gewerbesteuer vor.
Lob des Bürgermeisters für die Beteiligung der Bürger
Besonders würdigte der Bürgermeister die Beteiligung der Bürger bei den Pflasterarbeiten vor dem Feuerwehrhaus Dutendorf oder dem Gehweg in Pretzdorf.
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