0
Gastronomie
Ratskeller Herzogenaurach: 1,3 Millionen für Umbau
Der Ratskeller
Der Ratskeller // Panzer/Archiv
Signet des Fränkischen Tags von Gerd Ankermann
Herzogenaurach – Ein Pächter für den Ratskeller in Herzogenaurach ist noch nicht in Sicht. Nun hat der Stadtrat dennoch eine Renovierung beschlossen. Aber sollte der künftige Pächter nicht besser mitreden?

Der Ratskeller beschäftig den Stadtrat in Herzogenaurach bereits seit längerem. Seit 2019 sucht die Stadt nach einem Pächter. Nach einem Ortstermin haben sich die Stadträte nun in zwei Sitzungen ausführlich mit dem Nutzungskonzeptes des Ratskellers befasst. Dass eine kommerzielle Nutzung erforderlich ist, ist schon lange klar. Fraglich ist, ob zuerst ein Pächter gefunden werden sollte, dessen Vorstellungen in den Ausbau der Räumlichkeiten einbezogen werden, oder ob der Ausbau vorher stattfinden soll.

Stadtrat bevorzugt große Lösung 

Am Ende der Vorberatungen hat sich ein klarer Konsens für die „große Lösung“ ergeben, also eine Ausbauvariante mit Vollküche und Kellernutzung. Die Begleitung der Baumaßnahme durch einen Architekten und erforderlichenfalls beratende Gastro-Profis wird von der Verwaltung vorgeschlagen. „Die finale Entscheidung wird jedoch der Stadtrat fällen müssen, vom Küchenumfang bis zur Raumgestaltung“, meinte Erste Bürgermeister German Hacker in seiner Stellungnahme.

Hacker  betont, dass die Situation der Gastronomie weiterhin angespannt sei. Bekanntlich sind Personalverfügbarkeit und auch die Kostensituation die Gründe, die die Pächtersuche erschweren. Bislang blieb die Pächtersuche erfolglos.

1,3 Millionen für Umbau

Walter Drebinger hat bereits am 16. Mai mit der CSU und JU Stadtratsfraktion den Ratskellerumbau in Form der großen Lösung in den Stadtrat gebracht. Gegenüber unserem Medienhaus äußert er sich nun zufrieden mit dem Ergebnis der Abstimmung. Der Ratskeller soll im gegebenen Kostenrahmen von 1,3 Millionen Euro umgebaut werden. Das Erdgeschoss und der Gewölbekeller bekommen die Voraussetzung für eine gastronomische Nutzung. Mit nur vier Gegenstimmen hat der Stadtrat für den Umbau gestimmt.

Lesen Sie auch:

Inhalt teilen
  • kopiert!