Die Trinkwasserversorgung Höchstadts sollte für die nächsten Jahrzehnte gesichert sein. Das versicherten Bürgermeister Gerald Brehm (JL) und Torsten Dürrbeck, Chef der Höchstadter Wasserversorgung, als sie am Dienstag einen weiteren Brunnen in den Aischauen in Betrieb nahmen.
Unbedingt gebraucht hätte es den neuen Brunnen offensichtlich nicht. „Aber damit richten wir unsere Wasserversorgung auf die Zukunft aus“, sagte der Bürgermeister. Rund eine Million Kubikmeter Trinkwasser werden pro Jahr über die Höchstadter Anlage gefördert.
Wasserversorgung Höchstadt: Erweiterung auf Nachbargemeinden
Neben der Stadt bekommen auch Wachenroth und Gremsdorf Wasser aus Höchstadt, dazu die Autobahn-Rastanlage Steigerwald und Ortsteile von Weisendorf. Mit Adelsdorf laufen Verhandlungen über die Gründung eines Zweckverbands für Wasser und Abwasser. Weitere Gemeinden hätten schon angefragt, verrät Brehm. Möglich wäre laut Dürrbeck beispielsweise der Anschluss von Lonnerstadt.
Das Wasserdargebot ist für den Fachmann kein Problem. Über 13 Trinkwasserbrunnen verfügt die Stadt Höchstadt, davon sind elf in Betrieb. Aus dem jetzt neu ans Netz angeschlossenen Brunnen dürfen bis zu 42.000 Kubikmeter Wasser im Monat gefördert werden. Eine Menge, die laut Dürrbeck aber nicht ausgeschöpft wird.
Höchstadt: Trinkwasserqualität und Schutz
Die meisten Brunnen hat Höchstadt im Aischgrund, einige auch im Waldgebiet Birkach. Dort werde gutes Wasser gefördert, die Quantität der Brunnen im Tal sei aber höher, sagte Dürrbeck.
Hohe Nitratwerte sind beim Höchstadter Trinkwasser kein Thema. Sie würden sogar zurückgehen, weil in den Wasserschutzgebieten weniger gedüngt werde. Dafür zahlt die Stadt den Landwirten einen finanziellen Ausgleich.
In der Höchstadter Wasserversorgung stehen die Zeichen auf Expansion. So kümmern sich die Mitarbeiter nicht nur um das Leitungsnetz in Höchstadt, sondern betreuen auch die Wasserversorgung in Mühlhausen, die jedoch eigenes Wasser fördert.
Wasserversorgung in Höchstadt: Verstärkung im Team
Um den Anforderungen gerecht zu werden, sorgt Theo Rosenthal künftig für Verstärkung. Er wurde zur Fachkraft für Wasserversorgung ausgebildet und jetzt nach seinem Abschluss von der Stadt übernommen.
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