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Schüleranzahl ist entscheidend
Grundschule Weisendorf: Pläne für Mensa schreiten voran
Die Grundschule Weisendorf erhält einen Mensa-Anbau. Der Umfang der Förderung ist aber noch ungewiss.
Die Grundschule Weisendorf erhält einen Mensa-Anbau. Der Umfang der Förderung ist aber noch ungewiss. // Michael Busch, Archiv
Weisendorf – Mehr Schüler, mehr Geld für den Mensaausbau: So lautet vereinfacht die Gleichung für ein Vorhaben der Gemeinde Weisendorf. Warum eine Prognose der Schülerzahlen schwierig ist.

Der Architekt Stefan Hering (Nürnberg) präsentierte während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Weisendorf Neuigkeiten zur Mensa-Planung. Zuletzt hatten Gespräche mit der Grundschulleitung, der Leitung der Offenen Ganztagsschule und der Gemeinde als Schulaufwandsträger stattgefunden. Die gute Nachricht laut Hering: Der Termin bei der Regierung in Mittelfranken zur Vorlage der Pläne des Mensa-Anbaus der Grundschule ist nun deutlich früher möglich.

Um die Fördermittel zu erhalten, ist die Fertigstellung des Anbaus bis Jahresende 2027 erforderlich. Am 13. Juni soll nun der Abstimmungstermin in Ansbach sein. Die Gemeinderäte haben eine Variante des Planungsbüros befürwortet, die der Behörde zur Entscheidung für die Fördergelder vorgelegt werden soll.

Rechtsanspruch auf Offene Ganztagessschule in Weisendorf

Demnach soll die Mensa auf der Nordseite des Schulgebäudes im Souterrain angebaut werden. Optional können noch weitere Räume in zwei Geschossen oberhalb der Mensa entstehen. Die Reservefläche beträgt circa 500 Quadratmeter. Die Besonderheit bei der staatlichen Förderung: es wird nicht nach Baukosten gefördert, sondern nach Schüleranzahl. Daher sind Prognosen, wohin sich die Schülerzahlen in der Zukunft entwickeln, schwierig. Günther Vogel (FW) äußerte sich dankbar für die von der Gemeinde erhobenen Zahlen. Sandra Ebersberger (FW) erinnerte an den Rechtsanspruch für die Erstklässler auf eine Ganztagesbetreuung. Wenn zur Durchsetzung des Rechtsanspruchs der Erstklässler die Kinder in den 2. bis 4. Grundschulklassen ihren Betreuungsplatz verlieren, sei das für die Familien ein schlimmes Szenario. Norbert Maier (Grüne) fragte nach der Perspektive.

Prognose der Schülerzahlen in Weisendorf schwierig

Nach Auskunft von Bürgermeister Karl-Heinz Hertlein sind mehr Räume als aktuell geplant, nicht förderfähig. Aktuell gehe man von 190 bis 200 Kindern pro Jahr aus. Es kommen von 2025 bis 2035 jährlich etwa 19 Kinder im Alter von 0 bis zehn Jahren dazu. Das sei aus den Anmeldezahlen der Familien in den Neubaugebieten zu errechnen. Keine Erkenntnisse habe die Gemeinde über die anstehende Familienplanung der Weisendorfer Haushalte, meinte Hertlein. Es bleibt also Verhandlungssache, wie Architekt und Gemeinde bei der Bezirksregierung möglichst viel Betreuungsraum gefördert bekommen.

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