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Naturkosmetik und Bio-Nahrung
So stolz: „Reformhaus des Jahres 2025“ ist in Herzogenaurach
Ursula Dorweiler, Inhaberin des Reformhauses Dorweiler, und Landrat Alexander Tritthart blicken in die Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern. Der Betrieb in Herzogenaurach erhält eine Auszeichnung für seine Mühen um den Klimaschutz.
Ursula Dorweiler, Inhaberin des Reformhauses Dorweiler, und Landrat Alexander Tritthart blicken in die Urkunde des Umwelt- und Klimapakts Bayern. Der Betrieb in Herzogenaurach erhält eine Auszeichnung für seine Mühen um den Klimaschutz. // Richard Sänger
Signet des Fränkischen Tags von Richard Sänger
Herzogenaurach – Energie sparen und die Natur schonen: Das hat sich Ursula Dorweiler für ihr Reformhaus zum Ziel gesetzt. Nun ehrt sie der Freistaat dafür. Warum auch ihre Kunden von ihren Bemühungen profitieren.

Landrat Alexander Tritthart (CSU) hat der Betreiberin des Reformhauses Dorweiler eine Urkunde für ihre Mühen in Sachen Umweltschutz überreicht. Seit Jahren setzt sich Ursula Dorweiler für betrieblichen Umweltschutz ein. Für dieses Engagement hat der Bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber (FW) den Betrieb in Herzogenaurach nun mit der Teilnahmeurkunde am „Umwelt- und Klimapakt Bayern“ ausgezeichnet. Dieser honoriert und dokumentiert die freiwillige Verpflichtung zu umweltfreundlichen Leistungen.

„Umweltschutz und Ressourcen schonender Umgang sind mir und meinen Mitarbeiterinnen sehr wichtig. Mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Maßnahmen sind wir aktiv im Umwelt- und Ressourcenschutz tätig. So tragen viele Einzelmaßnahmen dazu bei, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich halten“, sagte Ursula Dorweiler. So sei nach dem Umzug in die neuen Räume viel inenergiesparendee Technik investiert, eine wassersparende Anlagentechnik installiert und der Einsatz von Mehrwegsystemen etabliert worden, erläuterte die Inhaberin.

Reformhaus des Jahres: Titel geht nach Herzogenaurach

Mit Joachim Dorweiler wurde auch ein Energiebeauftragter ernannt und das Dieselauto gegen ein E-Auto getauscht sowie die gesamte Beleuchtung auf energiesparende LED-Technik umgestellt. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen liegt im Reformhaus allen am Herzen. Denn der Betrieb in Herzogenaurach wurde nicht nur wiederholt zum „Reformhaus des Jahres“ gewählt, sondern auch vom Umweltministerium Bayern für nachhaltiges und umweltbewusstes Handeln ausgezeichnet. So wurde dem Reformhaus Dorweiler in Herzogenaurach vor wenigen Tagen der bundesweite Titel „Reformhaus des Jahres 2025“ verliehen.

Das Reformhaus Dorweiler bietet Naturkosmetik an.
Das Reformhaus Dorweiler bietet Naturkosmetik an. // Richard Sänger

Umweltbewusstsein zeigt Ursula Dorweiler auch bei der Auswahl ihrer Pflegeprodukte in ihrem Kosmetikstudio. „Meinen Kundinnen und Kunden nur beste Naturkosmetik anzubieten, ist mir eine Herzensangelegenheit“, meint die Inhaberin des Reformhauses und Kosmetikstudios. „Daher habe ich mich unter anderem für die erlesene und nachhaltige Naturkosmetik für unsere kosmetischen Behandlungen entschieden, denn sie ist frei von tierischen Inhaltsstoffen, Parabenen und Silikonen.“ Wegen der vergrößerten Verkaufsfläche ist es nun möglich, der stetig steigenden Anzahl an Kunden eine noch größere Produktvielfalt zu bieten.

Umwelt- und Klimaschutzpakt: 1259 Betriebe beteiligen sich 

So wurde das Sortiment an Bio-Nahrungsmitteln, diätetischen Lebensmitteln und Naturkosmetikartikeln beträchtlich erweitert. Das Reformhaus wurde schon mehrfach ausgezeichnet, es begann 2014, als es zum „Reformhaus des Jahres 2014“ in der Kategorie „Kosmetik“ gewählt wurde. 2016 dann wurde es wiederholt zum „Reformhaus des Jahres“ gewählt, diesmal in der Kategorie „Naturarzneimittel“. 2023 konnte sich Dorweiler den Titel des „Reformhaus des Jahres 2023“ in der Kategorie „Gesamtauftritt Einzelgeschäft“ erneut sichern.

Am aktuellen Umwelt- und Klimapakt Bayern haben sich bayernweit bis jetzt mehr als 1259 Betriebe mit mehr als 258.000 Beschäftigten beteiligt. Davon sind es aus dem Landkreis 16 Unternehmen mit mehr als 12.000 Beschäftigten. Der Umwelt- und Klimapakt Bayern ist eine Vereinbarung zwischen der Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Er beruht auf Freiwilligkeit, Eigenverantwortung und Kooperation.

Betrieblicher Umweltschutz und weniger Bürokratie

Wichtig ist das vorausschauende Vermeiden künftiger Umweltbelastungen, eine verbesserte Kommunikation zwischen Wirtschaft und Verwaltung sowie die Entlastung der Betriebe von zu viel Bürokratie. Ziel ist es auch, den betrieblichen Umweltschutz kontinuierlich zu verbessern. Der Umwelt- und Klimapakt Bayern möchte möglichst viele Unternehmen für den freiwilligen betrieblichen Umweltschutz gewinnen – zur Verbesserung der Umweltqualität und zur Kostensenkung bei den Betrieben. Im Rahmen des Umweltpakts sind daher Anreize vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen eingereicht worden.

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