0
Energiewende
Schaeffler sichert sich Solarstrom aus Burgstall
Gemeinsamer Termin am Standort der neuen Photovoltaikanlage: (v.l.) Herzogenaurachs Zweiter Bürgermeister Georgios Halkias, Andreas Schick, Dietmar Klenk und Petru-Catalin Scafaru, Leiter Schaeffler Production System und Production Technology.
Gemeinsamer Termin am Standort der neuen Photovoltaikanlage: (v.l.) Herzogenaurachs Zweiter Bürgermeister Georgios Halkias, Andreas Schick, Dietmar Klenk und Petru-Catalin Scafaru, Leiter Schaeffler Production System und Production Technology. // Berny Meyer (Schaeffler)
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Herzogenaurach – Die geplante Photovoltaik-Anlage bei Burgstall soll 12.400 Megawattstunden pro Jahr erzeugen. Der produzierte Strom geht komplett an das Herzogenauracher Unternehmen.

Schaeffler hat gemeinsam mit der Herzo Werke GmbH eine Abnahmevereinbarung für eine geplante Photovoltaikanlage in Burgstall, einem Ortsteil der Stadt Herzogenaurach, geschlossen. Damit sichert sich das Unternehmen 100 Prozent des zukünftig dort produzierten Grünen Stroms.

Fläche umfasst 13,4 Hektar

Die Abnahmevereinbarung läuft für die nächsten 15 Jahre und sichert der Firma Schaeffler jedes Jahr 18 Prozent des Strombedarfs am Standort Herzogenaurach. Die Photovoltaikanlage bei Burgstall wird eine Fläche von 13,4 Hektar umfassen und eine Leistung von 13.000 Kilowatt-Peak haben. Pro Jahr werden etwa 12.400 Megawattstunden grüner Strom produziert. „Schaeffler verfolgt das Ziel, ab 2030 CO2-neutral zu produzieren und bis 2040 insgesamt klimaneutral zu wirtschaften“, sagt Andreas Schick, Vorstand Produktion, Supply Chain Management und Einkauf der Schaeffler AG. „Um dieses Ziel der nachhaltigen Produktion zu erreichen, ist die zuverlässige und gesicherte Versorgung mit grünem Strom essenziell.“

Wichtiger Baustein sichert Wirtschaftsstandort

Dietmar Klenk, Geschäftsführer der Herzo Werke GmbH, ergänzt: „Unser Solarpark ist nicht nur ein wichtiger Baustein zum Gelingen der regionalen Energiewende. Er ist auch ein Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Herzogenaurach. Wir unterstützen damit Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität und leisten einen Beitrag zur Stabilisierung der Energiepreise. Als regionales und kommunales Unternehmen fühlen wir uns hierfür in besonderem Maße verantwortlich. Weitere Projekte dieser Art werden folgen, die nächsten sind bereits geplant.“

Nicht die erste Vereinbarung dieser Art

Neben der eigenen Produktion von Grüner Energie setzt das Unternehmen auf Abnahmevereinbarungen, sogenannte Power-Purchase-Agreements (PPA). Im Januar hat Schaeffler eine Vereinbarung mit Statkraft Markets GmbH geschlossen und bezieht etwa elf Prozent seines Strombedarfs in Deutschland aus zwei Photovoltaik-Parks. Ab 2024 werden laut Unternehmen weitere acht Prozent über Windkraftanlagen abgedeckt sein. Zudem erwarb Schaeffler einen Photovoltaik-Park im fränkischen Kammerstein mit einer Gesamtleistung von 9900 Kilowatt-Peak. Nun folgt mit der Anlage in Burgstall eine Grüne Energiequelle für den Herzogenauracher Standort.

Lesen Sie auch: 

Inhalt teilen
  • kopiert!