Brauchtum
Kesselfleisch zum Kerwasauftakt
Die Kirchweihgänger ließen sich die Schlachtschüssel schmecken.
Die Kirchweihgänger ließen sich die Schlachtschüssel schmecken.
Foto: Manfred Welker
F-Signet von Dr. Manfred Welker Fränkischer Tag
Welkenbach – Mit dem Kesselfleischessen startete auch in diesem Jahr die Kerwa in Welkenbach. Es gab Kopf, Herz, Zunge und Bauch.

Dieser Auftakt zur Kerwa hatte sich in den vergangenen Jahren bewährt. Am Kessel sorgten Konrad Geinzer und Peter Geinzer als eingespieltes Team, außerdem zahlreiche Helfer im Vereinsheim dafür, dass jeder Interessent das Essen nach seinen Wünschen auf den Teller bekam. Bereits im Vorfeld wurden die Bestandteile vom Schwein wie Kopf, Herz, Zunge, Bauch und Nieren besorgt. Am Vortag hatten die beiden Geinzers die Vorbereitungen für die Blut- und Leberwürste getroffen.

Weichkochen im Kessel

Für Konrad Geinzer hieß es, am Freitag in aller Herrgottsfrüh den Kessel anzuheizen und die einzelnen Teile in das kochende Wasser zu geben. Dort blieben sie einige Zeit, bis sie weichgekocht waren. Danach galt es, die Teile aus dem Kessel zu nehmen und für die Esser vorzubereiten. Außerdem musste das Fleisch portionsgerecht aufgeteilt werden und in das Vereinsheim zu bringen, wo die Teller der Esser nach Wunsch gefüllt wurden.

Rüssel kombiniert mit Herz lautete eine Variante, die mit Sauerkraut auf dem Teller landete. Die Esser waren sowohl im Vereinsheim des Gebirgsvereins Loisachthaler als auch auf Bänken davor zu finden, wo sie sich ihre Portion munden ließen. Gegen Mittag fanden sich zahlreiche Kartler ein, sodass einige Kartelrunden zusammenkamen.

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