Nachhaltigkeit
Schaeffler bezieht grünen Strom aus Hessen
Ab 2024 wird Schaeffler für fünf Jahre Strom aus Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 18 Megawatt beziehen. Die Anlagen stehen im   hessischen Staufenberg.
Ab 2024 wird Schaeffler für fünf Jahre Strom aus Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 18 Megawatt beziehen. Die Anlagen stehen im hessischen Staufenberg.
Schaeffler
F-Signet von Redaktion Fränkischer Tag
Herzogenaurach – Der Herzogenauracher Konzern investiert in erneuerbare Energien und will gar bis 2040 klimaneutral sein.

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wird längerfristig Strom aus Windkraftanlagen von der Statkraft Markets GmbH beziehen, einem Erzeuger im Bereich der erneuerbaren Energien. Wie Schaeffler in einer Pressemeldung mitteilt, bezieht das Unternehmen künftig für fünf Jahre grünen Strom mit einer Gesamtleistung von rund 18 Megawatt von den im Oktober in Betrieb genommenen Anlagen im hessischen Staufenberg (Landkreis Gießen). Ab 2024 würden durch das Abkommen mit Statkraft perspektivisch acht Prozent des Elektrizitätsbedarfs von Schaeffler in Deutschland abgedeckt, heißt es in der Pressemitteilung.

 

Weitree Informationen gehen aus dieser hervor: Bereits im September schloss Schaeffler ein sogenanntes „Power-Purchase-Agreement“ (PPA) mit Statkraft und bezieht seit Jahresbeginn elf Prozent seines Strombedarfs in Deutschland aus zwei Photovoltaik-Parks. Zudem erwarb Schaeffler im Dezember einen Photovoltaik-Park von der BayWa AG im fränkischen Kammerstein mit einer Gesamtleistung von 9,9 Megawatt Peak.

Klimaneutrale Produktion bis 2030

„Als Unternehmen mit vielen Produktionsstandorten erhöht Schaeffler durch Power-Purchase-Agreements mit verlässlichen Partnern wie Statkraft die Planungssicherheit bei der Grünstrom-Beschaffung und macht sich damit unabhängiger vom volatilen Strommarkt“, sagt Andreas Schick, Vorstandsvorsitzender der Bereiche Produktion, „Supply-Chain-Management“ und Einkauf bei Schaeffler. „Mit Kooperationen und unseren eigenen Nachhaltigkeitsaktivitäten stärken wir das Produktionsnetzwerk von Schaeffler langfristig und belegen unser Commitment, eine klimaneutrale Produktion bis 2030 zu erreichen.“

Das Thema Nachhaltigkeit soll für die Schaeffler-Gruppe auch künftig eine Rolle spielen: Bis 2040 will das Unternehmen für die eigene Produktion und die Lieferkette Klimaneutralität erreicht haben.

Die Vereinbarung zum Direktbezug von Windkraft-Strom von Statkraft ergänze die bisherigen Maßnahmen in Sachen erneuerbare Energien optimal, heißt es von seiten des Konzerns. Alle europäischen Produktionsstandorte beziehen nach Informationen des Unternehmens seit 2021, alle chinesischen Standorte seit 2022 ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen.

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