Erst vor Kurzem hatten Adidas und Schaeffler angekündigt, in Herzogenaurach mehrere hundert Stellen zu streichen, nun folgt die nächste Hiobsbotschaft für die Stadt: Bei der Bilanz-Pressekonferenz bestätigt am Mittwochvormittag (12. März) nun auch Puma geplante Streichungen. 500 seiner rund 21.000 Stellen will der Sportartikelhersteller weltweit streichen, 150 davon im Headquarter in Herzogenaurach.
Puma Herzogenaurach: Abbau von 150 Stellen
Schon im Januar hatte Puma ein Effizienzprogramm angekündigt, damals hatte das Unternehmen auf Nachfrage des FT jedoch noch angegeben, keine Pläne für Entlassungen zu haben. CEO Arne Freundt begründet die Entscheidung mit der gewachsenen Komplexität des Unternehmens – wie auch der direkte Konkurrent Adidas wenige Tage zuvor. Das Unternehmen sei schnell gewachsen, sagt Freundt bei der Pressekonferenz am Mittwoch. Damit sei es aber auch stetig komplexer geworden.
Vor allem im Backoffice müsse man nun also Einsparpotenzial nutzen. „Wir müssen darauf achten, dass das Rad nicht zweimal neu erfunden wird“, erklärt Freundt und nennt als Beispiel IT-Abläufe, die global angepasst sein müssten. Das Ziel des Effizienzprogramms sei es demnach, Geld einzusparen, das man an anderer Stelle wieder reinvestieren könne, um die Marke zu stärken.
Mehrere Stores schließen weltweit
Auch Geschäfte will Puma noch im laufenden Jahr schließen. Eine genaue Zahl nennt Freundt nicht, betroffen sei aber ein niedriger einstelliger prozentualer Anteil der weltweiten Stores. An anderer Stelle sollen dafür Geschäfte geöffnet werden, so zum Beispiel ein neuer Flagship-Store in London im kommenden Oktober.













