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Eröffnung
VR-Bank Höchstadt weiht neue Räumlichkeiten ein
Nur die Außenmauern erinnern noch an das ehemalige Raiffeisen-Gebäude im Zentrum von Höchstadt. Im Inneren ist alles neu.
Nur die Außenmauern erinnern noch an das ehemalige Raiffeisen-Gebäude im Zentrum von Höchstadt. Im Inneren ist alles neu. // Andreas Dorsch
Signet des Fränkischen Tags von Andreas Dorsch
Höchstadt a. d. Aisch – Nach drei Jahren Bauzeit kehrt das Geldinstitut in seine komplett umgebauten Räume im Zentrum von Höchstadt zurück. 4,5 Millionen Euro hat die Bank investiert.

Anwohner und Besucher der Höchstadter Innenstadt atmen auf: Nach drei Jahren Großbaustelle sind Generalsanierung und Umbau der ehemaligen Zentrale der einstigen Raiffeisenbank Höchstadt jetzt abgeschlossen. Nach der Fusion mit Erlangen und dem Zusammenschluss zur VR-Bank Metropolregion Nürnberg 2021 präsentiert sich die Höchstadter Filiale komplett neu.

Was sich in den drei Jahren im Inneren des Bankgebäudes getan hat, wollten am Samstag Hunderte von Kunden, Geschäftsfreunden und neugierigen Bürgern aus dem gesamten Aischgrund wissen und folgten der Einladung zum Tag der offenen Tür. Mit einem solchen Andrang hatten die Organisatoren nicht gerechnet, verriet Mathias Heubeck, Marketingchef der VR-Bank Metropolregion. Der Zuspruch zeigte den Verantwortlichen des Geldinstituts aber auch, welchen Stellenwert die Höchstadter VR-Bank in der Bevölkerung immer noch hat.

Lange Wartezeit bis zur Neueröffnung

Es lag wohl nicht nur am kostenlosen Essen vom Grillstand vor dem neuen Haupteingang – den übrigens der TSV Lonnerstadt betrieb und vor dem die Schlange nicht enden wollte – oder dem Gewinnspiel, bei dem Reise- und andere Gutscheine auf die Teilnehmer warteten. Nachdem Kunden und vor allem die Mitarbeiter die jahrelange Bauzeit in einem wahren Notquartier um die Ecke überbrücken mussten, freuen sie sich jetzt auf die neuen Räume.

Filialleiter Michael Götz (links) und das Höchstadter Ex-Raiffeisen-Vorstandsmitglied Bernd Ehrlicher freuen sich mit den Mitarbeitern Alexandra Leipold, Norbert Deising, Sebastian Pfister und Marketingchef Mathias Heubeck (von links) über die neuen Räume.
Filialleiter Michael Götz (links) und das Höchstadter Ex-Raiffeisen-Vorstandsmitglied Bernd Ehrlicher freuen sich mit den Mitarbeitern Alexandra Leipold, Norbert Deising, Sebastian Pfister und Marketingchef Mathias Heubeck (von links) über die neuen Räume. // Andreas Dorsch

Baufahrzeuge und Baustelleneinrichtung sind vom Parkplatz Am Graben wieder verschwunden. Eigentlich sollte der Umbau viel schneller erledigt sein. Laut Marketingchef Heubeck hätten aber gleich mehrere Gründe zu Verzögerungen geführt. Neben Corona, der Energiekrise, fehlendem Material und Wassereinbruch im Keller tauchten auch Statik-Probleme auf, nachdem das 1983 von der Bank bezogene Gebäude komplett entkernt worden war.

Innenraum der Bank kaum wiederzuerkennen

Die neuen Geschäftsräume sind nun modernen Bedürfnissen angepasst, vom alten Erscheinungsbild ist nichts mehr geblieben. Hatte die Bank früher insgesamt 1200 Quadratmeter über mehrere Geschosse belegt, sind es heute nur noch 500, aufgeteilt auf Keller und Erdgeschoss. Neben dem Eingangsbereich warten auf die Kunden hier fünf Beratungszimmer – benannt nach den regionalen Motiven, die darin die Wände zieren. Mit alter Aischbrücke, Stadttor und weiteren Großfotos soll sich die Region widerspiegeln, in der die Höchstadter Filiale der Metropolbank steht.

Für die Mitarbeiter im Hintergrund ist ein Open-Space-Großraumbüro entstanden, feste Schreibtische für die einzelnen Beschäftigten sind Vergangenheit. Daneben gibt es auch eine Entspannungs- und eine Besprechungsecke.  Im ersten Stock ihres Gebäudes vermietet die Bank jetzt zwei Büroeinheiten, im zweiten Stock gibt es vier Wohnungen. Einschließlich eines neuen Aufzugs und neuer Technik hat die VR-Bank in ihr Gebäude Am Graben 4,5 Millionen Euro investiert.

12 feste Mitarbeiter am Standort Höchstadt

In die Pläne des Umbaus in Höchstadt war Filialleiter Michael Götz vom ersten Tag an eingebunden. Für ihn sind die neuen Räume ebenso gelungen wie für das ehemalige Höchstadter Raiffeisenbank-Vorstandsmitglied Bernd Ehrlicher. „Die Zeiten haben sich geändert“, blickt Ehrlicher zurück. So hatte die Raiffeisenbank Höchstadt 1981 ein Kreditvolumen von 50 Millionen D-Mark, heute hat die VR-Bankfiliale Höchstadt 100 Millionen Euro. 35 Mitarbeiter erwirtschafteten damals für die Raiffeisenbank Höchstadt eine Bilanzsumme von 70 Millionen DM. Heute hat die VR-Bank Metropolregion Nürnberg eine Bilanzsumme von fünf Milliarden Euro. Von den insgesamt 700 Mitarbeitern haben 12 ihren festen Arbeitsplatz in der neu gestalteten Höchstadter Filiale.

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