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Tradition in Kronach
Rytterschaft nimmt neue Mitglieder auf
Die Rytterschaft nahm im Ryttersaal die Junker Marco und Roland mit dem Rytterschlag in ihre Gemeinschaft auf.
Die Rytterschaft nahm im Ryttersaal die Junker Marco und Roland mit dem Rytterschlag in ihre Gemeinschaft auf. // Michael Wunder
Signet des Fränkischen Tags von Michael Wunder
Kronach – Nach dem Rytterschlag im Ryttersaal ging es zurück zur Regimentsstube auf der Festung Rosenberg, wo die „Rytterschaft zum Goldenen Turm zue Cranaha“ das 60. Festkapitel feierte.

Die „Rytterschaft zum Goldenen Turm zue Cranaha“ nahm bei ihren Festkapitel die beiden Junker Marco und Roland mit dem Festlichen Rytterschlag im Ryttersaal in ihre Reihen auf.

Die Rytterschaft erteilte den Rytterschlag.
Die Rytterschaft erteilte den Rytterschlag. // Michael Wunder

Zuvor begründeten die wohledlen Leybritern Rytter Konrad der Meysterwerker und Hubert von Quartiersmeyer ihre Anträge.

1964 gegründet

Seit der Gründung des Bundes 1964 durch den 1. Großmeyster Helmut Arbeiter seien 60 Jahre vergangen. Mittlerweile stehe die dritte Generation Rytter bereit, um getreu dem Motto „Eine Gemeinschaft zur Pflege von Heimat und Brauchtum, bei Streben nach ritterlicher Lebensart auf der Grundlage der Freundschaft“ die Zukunft zu gestalten. Unter der Leitung des vierten Großmeysters, Rytter Sigi die Kleydermotte, begann man bereits vor längerer Zeit mit den Vorbereitungen des 60. Jubiläums auf der Festung Rosenberg.

Die Rytterschaft nahm im Ryttersaal die Junker Marco und Roland  in ihre Gemeinschaft auf.
Die Rytterschaft nahm im Ryttersaal die Junker Marco und Roland in ihre Gemeinschaft auf. // Michael Wunder

Der Großmeyster entzündete die Kapitalkerze und die Burgmusica erfreute mit einem Stückchen.

Bürgermeisterin Angela Hofmann (CSU) überbrachte die Glückwünsche namens der Stadt. Sie beglückwünschte die neuen Rytter Marco und Roland, welche nach dreijähriger Bewährungszeit aufgenommen wurden. In der Kronacher Geschichte gebe es vieles Einmalige, wozu die Rytterschaft gehöre. Es gelte, das Erbe der Vorfahren zu erhalten und zu bewahren, sagte sie.

Weitere Gratulanten waren Regionaldekan und Stadtpfarrer Thomas Teuchgräber, der weitere Stellvertreter des Landrats Bernd Steger, Martina Stauch und Dekanin Ulrike Schorn. Am Ende erhob man sich zu Ehren verdienter Sassen.

Nach dem Rytterschlag ging es im geordneten Zug vom Ryttersaal zurück zur Regimentsstube, wo man das 60. Festkapitel feierte.
Nach dem Rytterschlag ging es im geordneten Zug vom Ryttersaal zurück zur Regimentsstube, wo man das 60. Festkapitel feierte. // Michael Wunder

Das letzte noch lebende Gründungsmitglied, Ur- und Erzrytter Gerwin der Zauderer erhielt die Ehrenurkunde für 60 Jahre Treue zum Bund.

Treues Mitglied geehrt

Der Rytter Siegfried der Freymauer wurde für 50-jährige Treue ausgezeichnet. Bevor noch einige mit dem Titel „Erzrytter“ ausgezeichnet wurden, erfolgte die Verleihung der Ehrenrytterwürde an den Großmeister Rytter Clemens zue Carolstatt Cranaha.

Zug vom Ryttersaal zur Regimentsstube
Zug vom Ryttersaal zur Regimentsstube // Michael Wunder

In seiner Laudatio hob Sigi die Kleydermotte die besonderen Verdienste von Clemens um die Festigung der Freundschaft zwischen Cranaha und Babenberg hervor und überreichte ihm persönlich den Halsorden und die Urkunde.

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