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Nach Marienweiher
Beschwerlicher Weg: Wallenfelser pilgern zur Gnadenmutter
Wallfahrt Wallenfels
Die Wallfahrer auf dem Weg nach Reichenbach, Mario Stöcker trägt das Wallfahrtsbild. // Foto: Susanne Deuerling
Signet des Fränkischen Tags von Susanne Deuerling
Wallenfels – Zwischen Berg und Tal: 40 Wallfahrer aus Wallenfels folgten der Tradition und pilgerten zur Basilika. Die Reise bleibt ein Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft.
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Die Wallenfelser Wallfahrt nach Marienweiher hat eine lange Tradition. Im Pfarrarchiv wird erstmals im Jahr 1755 eine Wallfahrt mit Pfarrer Johann Gahn erwähnt. Und so ziehen sie auch heute noch hinaus zur Gnadenmutter von Weiher. In diesem Jahr machten sich 40 Wallfahrer und Wallfahrerinnen, ausgerüstet mit dem Reisesegen, auf den 25 Kilometer langen, teilweise beschwerlichen Weg.

Wallfahrt Wallenfels
Premiere an der "Göttlichen Hilf". Nachdem im letzten Jahr Wallfahrtsführer Franz Behrschmidt nach vielen Jahren sein Amt abgegeben hatte, übernahmen in diesem Jahr zum ersten Mal Maria Schmutzler und Thomas Weiß. // Foto: Susanne Deuerling

„Wie das Leben führt Euch Euer Weg bergauf und bergab", gab Eva Seiboth als Impuls der Gruppe mit auf den Weg. Dieser Gedanke begleitete die Wallfahrt bis zur ersten Station an der „Göttlichen Hilf". Die neuen Wallfahrtsführer Maria Schmutzler und Thomas Weiß führten dort den anfänglichen Gedanken weiter aus. Egal welche Schwierigkeiten einem auf dem Lebensweg begegnen, so gilt die Zusage der „Göttlich Hilf" – Gott hilft. Auf die Fürsprache Marias könne man dabei immer wieder vertrauen.

So wurde auch der Bogen zum Jahresmotto der Basilika Marienweiher geschlagen: Maria, du bist unsere Mutter! Mit vielen Gebeten, Liedern und Texten wurde während der Wallfahrt das Vertrauen in die Gottesmutter vertieft und bezeugt.  

Wallenfelser Wallfahrt: Eine Stärkung vor dem großen Anstieg

Rast wurde in Grafengehaig eingelegt. Eine Stärkung war auch notwendig, denn der Weg über Presseck und Reichenbach zum gefürchteten Grafengehaiger Berg verlangte den Pilgern doch so einiges ab. Weiter ging die Strecke dann, und endlich sahen die Wallfahrer die Basilika von Marienweiher – sie waren bereits in Marktleugast angekommen. Nun war es nicht mehr weit, nur noch wenige Kilometer trennten sie von ihrem Ziel, der Gnadenmutter von Weiher. 

Wallfahrt Wallenfels
Die Wallenfelser Gruppe vor der Wallfahrtskapelle bei Hinterrehberg. // Foto: Susanne Deuerling

In der Basilika Marienweiher eröffneten die Wallfahrer aus Wallenfels und Neukenroth die diesjährige Wallfahrtssaison. Gemeinsam betete man den Kreuzweg um die Basilika. Monsignore Pfarrer Rüdiger Feulner und Wallfahrtsseelsorger Pater Benedykt Piecha OFM zelebrierten den Festgottesdienst. Die Seniorenministranten aus Wallenfels standen ihnen dabei zur Seite. Den Abschluss der Messe bildete das Lied „Da knie ich Maria".

Auf dem Platz vor der Basilika spielte der Musikverein aus Neukenroth das Lied „Leise sinkt der Abend nieder" im Licht der Abendsonne. Viele Besucher aus den Wallfahrtsgemeinden waren zum Gottesdienst angereist, so dass der Tag einen würdigen Abschluss fand. Der Dank von Wallfahrtsführer Thomas Weiß galt allen Helfern für die organisatorische Unterstützung. 

 

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