Was uns verbindet, ist das Thema einer Wanderausstellung im Klöppelmuseum in Nordhalben. Zur Vernissage waren viele Gäste auf die „Baustelle“ gekommen.
Nordhalbenern ist Zukunft des Klöppelns Herzenssache
Janika Sprunk hat mit Verbündeten aus dem Erzgebirge ein Projekt ins Leben gerufen, das den Gemeinsinn von Klöpplerinnen in ganz Deutschland zeigt. Hierbei wird auch eine Verbundenheit mit vergangenen Zeiten sowie zwischen Ost- und Westdeutschland präsentiert.
Dass das Klöppeln eine Zukunft hat, ist für alle eine Herzenssache – egal, ob es die Weitergabe von Wissen ist oder den Entwurf neuer Muster. Neben den altbewährten Spitzen wurden in den Vitrinen und an den Ausstellungswänden auch zeitlose und hochfiligrane Handarbeiten gezeigt.
Ausstellung auf „Baustelle“ des Nordhalbener Klöppelmuseums
Ein besonderer Hingucker waren die geschaffenen Herzen. Dabei zeigten die Klöpplerinnen, wie das Herz mit Fäden den bisherige „Klöppelweg“ aufgezeichnet hat. Mit dieser Vielfalt des Klöppelns kann man auch Begeisterung hervorrufen.
Nach der Begrüßung durch die Leiterin des Museums, Johanna Duchnik, dankte Zweiter Bürgermeister Michael Wunder (CSU) allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Auf einer „Baustelle“ eine Ausstellung sei was Besonderes, sagte er. Nebenbei sei auch die Umgestaltung des Klöppelmuseums zu sehen, dessen Baufortschritt nach anfänglichen Schwierigkeiten jetzt voranschreitet. Die Ausstellung ist immer Sonntag von 9.30 bis 12.30 Uhr geöffnet.
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