Für alle Kronacher heißt es jetzt: Termin vormerken! Denn am Montag, 23. Februar, um 19 Uhr steigen die fünf Kandidaten für das Bürgermeisteramt der Kreisstadt in den Ring. Im Schützenhaus treten sie sich in einer Podiumsdiskussion gegenüber.
Dann laden die Kronacher Redaktion des Fränkischen Tags und Radio Eins dazu ein, dabei zu sein, wenn wir Angela Hofmann (CSU), Michael Zwingmann (FW), Ralf Völkl (SPD), Roland Wich (ZKC) und Tobias Neubauer (AfD) auf den kommunalpolitischen Zahn fühlen. Der "KCKC" (KronaCher KandidatenCheck) wird von Maria Löffler und Thomas Apfel moderiert und steht allen Interessierten offen.
Diese fünf Bewerber wollen Bürgermeister von Kronach werden
In der Podiumsdiskussion gibt es einerseits viele persönliche Fragen zu klären: Wie bringt die amtierende Bürgermeisterin Angela Hofmann beispielsweise die begonnenen und bevorstehenden Großprojekte finanziell unter einen Hut? Kann der analytisch arbeitende Ralf Völkl auch Politik mit Bauchgefühl? Wie will Michael Zwingmann im Stadtrat nach einigem Streit wieder Gräben schließen und Brücken bauen? Könnten sich Roland Wich und Tobias Neubauer ohne Stadtratserfahrung überhaupt aus dem Stand als Bürgermeister im bürokratischen Dickicht rund um eine Kreisstadt behaupten?
Andererseits gibt es aber auch viele inhaltliche Themenfelder, die es zu beackern gilt, und auf die wir die fünf Bewerber um das Bürgermeister-Amt ansprechen werden. Hier einige Beispiele:
- Da wäre die medizinische Versorgung im Landkreis Kronach zu nennen, die auch vor der Kreisstadt nicht Halt macht. Es fehlt an Ärzten. Und die Lösungssuche der Kassenärztlichen Vereinigung sowie der Politik führt oft genug in unterschiedliche Richtungen. Wie kann die Stadtspitze hier selbst Weichen zum Besseren stellen?
- "Klein Moskau" geht, doch kommt dann wirklich ein Wohngebiet, das besser funktioniert? Wie kann die Stadt dafür sorgen, dass das Wohnen in Kronach bezahlbar bleibt und einen Wohlfühlcharakter mit sich bringt?
- In Kronach stehen sich der Denkmalschutz und der Wille zur Erneuerung immer wieder gegenüber. Welche Handlungsmöglichkeiten bleiben einer Stadtverwaltung inmitten einer historisch geprägten Innenstadt?
- Apropos Innenstadt: Kronach will sich als Einkaufsstadt, aber auch gastronomisch attraktiv entwickeln. Das Ringen um das Weka-Grundstück hat gerade erst gezeigt, wie schwierig dieses Vorhaben sein kann. Gar nicht zu reden von Debatten um verlängerte Öffnungszeiten in der Gastronomie. Aber wie kann die Innenstadt - gerade auch für junge Leute - belebt werden, ohne neuen Zoff hervorzurufen?
- In den vergangenen Tagen hat es gerade politisch gekracht, weil der Stadtrat einen hohen Zuschuss für die Schützen befürwortet hat. Andere Vereine könnten aufbegehren, befürchten Kritiker dieser Entscheidung. Wie weit darf Vereinsförderung in einem solchen Fall also gehen?
- Die Nutzung des Kronacher Bürgerspitals und damit zusammenhängend die Sandgrube in Birkach (Spitalstiftung) sorgen nicht erst seit Monaten, sondern bereits seit Jahren im Gremium für Reibereien um Konzepte, Möglichkeiten und vermeintlich vergebene Chancen. Doch wie lässt sich der gordische Knoten durchschlagen und eine bestmögliche Lösung für das Millionen-Euro-Vorhaben nicht nur finden, sondern tatsächlich auch realisieren.
- Ein weiteres Millionen Euro teures Projekt hat inzwischen die ersten Hürden zur Umsetzung genommen: der Neubau des Crana Mare. Hier dreht sich sehr viel um die Förderung, vor allem aus Berlin. Was erwartet die Badefans künftig, wenn es bei den Bundesmitteln haken sollte?
Hier findet die Podiumsdikussion in Kronach statt
Es gibt also viel zu bereden, wenn die fünf Kandidaten bei uns im Schützenhaussaal zu Gast sind. Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei. Der Einlass erfolgt am Montag, 23. Februar, ab 18 Uhr. Beginn der etwa 90-minütigen Veranstaltung ist um 19 Uhr. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!












