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Kommunalwahl 2026
Kandidaten stehen fest: Wer für CSU in Wallenfels antritt
Jens Korn
Bürgermeister Jens Korn will sein Amt fortführen. // FT-Archiv
Signet des Fränkischen Tags von Redaktion
Wallenfels – Die Christsozialen im Gebiet der Stadt Wallenfels sind sich einig, wer ihr Bürgermeister sein soll. Jens Korn wird 2026 erneut ins Rennen geschickt. Beeindruckend fällt sein Ergebnis aus.

Die CSU in der Stadt Wallenfels zeigt sich vor der Kommunalwahl geschlossen. Mit 100 Prozent Zustimmung schicken die Mitglieder der Ortsverbände Wallenfels und Neuengrün bei der Nominierungsversammlung Amtsinhaber Jens Korn ins Rennen um den Bürgermeisterposten.

Auch die Stadtratsliste erhielt alle Stimmen: Die Christsozialen setzen auf eine junge Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 36,3 Jahren, in der alle Ortsteile vertreten sind.

Stippvisite in einem Wallenfelser Unternehmen

Ungewöhnlich war der Ort der Versammlung: Die Produktionshalle der Firma Müller-Zeiner Verpackungen. Wie CSU-Ortsvorsitzender Sven Hofmann erklärte, habe man sich bewusst für einen Ort entschieden, an dem angepackt werde und Neues entstehe: „Wir haben zwar viel geschafft, gleichzeitig gibt aber auch noch viel zu tun.“ Firmenchefin Gabi Köstner begrüßte die Gäste und verwies auf die große Tradition des Unternehmens. Die Mühle bestehe schon seit über 500 Jahren und sei seit 125 Jahren in Familienhand.

Bürgermeister Jens Korn bewarb sich um die Kandidatur für seine dritte Amtszeit mit einer Bilanz der vergangenen sechs Jahre. „Wir haben Wort gehalten“, so der Amtsinhaber, „hinter 90 Prozent unserer Ziele der Kommunalwahl 2020 können wir einen Haken machen“.

Das waren die wichtigsten Ziele in Wallenfels

Ein besonderes Herzensanliegen sei ihm die Realisierung des Feuerwehrgerätehauses in Wallenfels gewesen. „40 Jahre wurde es versprochen, wir haben es endlich gebaut“, so Korn. Aus dem Freibad habe man mit einem Aufwand von 2,3 Millionen Euro eine Oase für Familien gemacht. Erreicht habe man auch die Wiederbelebung der Ortsmitte. Mit der Sanierung der ehemaligen Schmidtbank, der Neugestaltung des „Karzanellas“, Märkten und Veranstaltungen sei dort wieder was los.

Gerade für dieses Projekt habe man im Vorfeld Kritik einstecken müssen. Jetzt zeige sich, dass sich der Aufwand gelohnt habe. Das holzverkleidete Gebäude sei ein Hingucker mit zwei Wohnungen, einem Raum für Sparkasse und Touristinfo und einer öffentliche Toilette.

Glasfaserausbau vorantreiben

Bei der Sanierung der Infrastruktur konnte der Bürgermeister unter anderem auf das Fallenholz und die Straße zwischen der Lorchenmühle und der Hinteren Schnaid verweisen. Die Versorgung mit Glasfaser sei nach dem Ausbau durch die Telekom im größten Teil der Stadt gewährleistet. Die letzten Lücken werde man mit einer Förderung des Bundes schließen.

Aktuell laufe mit der Sanierung der Sporthallen am Bildungszentrum die größte Maßnahme dieser Amtsperiode. Hier investiere man 5,3 Millionen Euro sowohl in die Bildung als auch in die Unterstützung der örtlichen Vereine.

Investor hat unterschrieben

Den jüngsten Erfolg konnte Korn in Sachen Nahversorgung vermelden: „Im November werden wir den Kaufvertrag über die Grundstücke am Leutnitztal mit dem Investor des Edeka-Marktes unterschreiben.“

Bei der Stadtratsliste setzt die CSU auf eine Mischung aus Erfahrung und neuen Kräften; der älteste Bewerber ist 71 Jahre alt (Bernd Stöcker), der jüngste 20 Jahre (Johannes Korn). Zudem sind neben zahlreichen Bewerbern aus Wallenfels auch Kandidaten aus allen ehemals selbstständigen Gemeinden vertreten: Bernd Stöcker und Mario Küpferling (Schnaid), Lea Schütz (Neuengrün), Diana Schütz (Wolfersgrün) und Tobias Wolf (Geuser).

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