Im Juni wurde wieder der Wettbewerb „Der ökologische Garten“ des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege durchgeführt. Bei 25 teilnehmenden Gärten waren die beiden Jurymitglieder Volker Wündisch und Walter Näher sogar zwei Tage unterwegs, um all die grünenden und blühenden Oasen zu begutachten. Deshalb fuhr die Bewertungskommission einmal längs und quer durch den gesamten Landkreis Kronach.
Bei der Besichtigung der Areale wurden nach einem vorgegebenen Schema Punkte verteilt. So kamen unter anderem die Kriterien Ein- und Durchgrünung des Gartens und biologische Vielfalt zum Tragen. Auch Wasser im Garten und Blumenschmuck spielten eine Rolle. Sonderpunkte gab es zusätzlich für die Bereiche Gemüsegarten, Obstgehölze und den Verzicht auf mineralischen Dünger.
Vielfältige Bewertungskriterien
Besonderes Augenmerk wird im ökologischen Garten auf freiwachsende Hecken, Stauden unter den Sträuchern, artenreiche Blumenwiesen, Bienennährpflanzen, vielfältige Lebensräume für Tiere, Blühflächen, Trockenmauern, Totholzhaufen, Regenwasserspeicher, Entsiegelungsmaßnahmen und Mulch gelegt.
Die Gartenbesitzer gaben den beiden Experten gerne Auskunft und machten auf Besonderheiten aufmerksam, wie Gartenteich, Nistplätze für Vögel und Insekten, Hochbeete, Gewächshaus, Kompostierung oder eine Benjeshecke. Dabei war der Stolz der Grundstücksinhaber auf ihre kleinen oder großen Naturparadiese spürbar, denn sie investieren viel Arbeit und Zeit, damit alles ihren Vorstellungen und Gartenträumen entspricht.
Vorfreude auf die Prämierung
Wer den Wettbewerb gewinnt, bleibt noch bis zur Herbstversammlung des Kreisverbands Kronach ein Geheimnis. Erst am 11. Oktober 2026 findet nämlich die Prämierung statt. Die Teilnehmer erhalten während der Veranstaltung jeweils eine ausgewählte Pflanze sowie einen Wertgutschein für den Einkauf in einer Gartenbaumschule.












