Mit 77 gestorben
Hans Hablitzel war ein engagierter Experte
Rückblick: Bei der Verdienstordensübergabe 2019 (von links): Staatssekretär Roland Weigert, Hans Hablitzel, stv. Landrat Bernd Steger.
Rückblick: Bei der Verdienstordensübergabe 2019 (von links): Staatssekretär Roland Weigert, Hans Hablitzel, stv. Landrat Bernd Steger.
Foto: StMWi/E.Neureuther
F-Signet von Maria Löffler Fränkischer Tag
Kronach – Professor Hans Hablitzel ist im Alter von 77 Jahren gestorben. Er wurde unter anderem mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet.

Er erhielt einst das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seine beeindruckenden Leistungen. Nun ist Professor Hans Hablitzel im Alter von 77 Jahren gestorben.

Hans Hablitzel galt als „Vater des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes“ (AFBG), eher bekannt als „Meister-BAföG“. Außerdem war er der Initiator einer Briefmarke zum 200. Geburtstag von Johann Kaspar Zeuß, die die irische Postverwaltung herausgab.

Zu seinen Verdiensten als Ministerialrat zählten vor allem Themen wie berufliche Aus- und Weiterbildung sowie die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung. Auch der bayerische Meisterpreis trug seine Handschrift. Außerdem war er Vertreter des Wirtschaftsministeriums an der Bayerischen Landesvertretung in Bonn und in der Staatskanzlei.

Einsatz für benachteiligte Jugendliche

Eingebracht hatte sich der Kronacher auch im Landesverband des Kolping-Bildungswerkes, wo er sich besonders der beruflichen Bildung benachteiligter Jugendlicher widmete.

Ferner war er Mitautor mehrerer juristischer Sammelwerke. Sein Schriftenverzeichnis weist mehr als 200 Veröffentlichungen aus, von der Jurisprudenz und Wissenschaftsgeschichte bis hin zur Philosophie.

Außerdem war Hans Hablitzel unter anderem seit 2010 Mitglied im Lions Club Kronach. Während dieser Zeit hatte er zweimal die Präsidentschaft und einmal die Vizepräsidentschaft übernommen.

Mehr zum Lebenslauf

Lebensweg: Professor Hans Hablitzel wurde am 20. April 1945 in Kronach geboren. Er war Verwaltungsjurist, Arbeits- und Sozialrechtler sowie Kulturverwaltungsrechtler.

Hablitzel hatte Philosophie, Rechts- und Staatswissenschaften sowie Psychologie, Bildungs- und Sozialwissenschaften an den Universitäten Würzburg, Tübingen, Heidelberg und Bonn studiert. Nach seiner ersten Staatsprüfung war er Rechtsreferendar und gleichzeitig Assistent an der Juristischen Fakultät der Würzburger Universität. 1987 wurde er zum Dr. phil. promoviert.

Staatsdienst: Nach seinem Studium trat er 1972 in den Staatsdienst ein und war im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie tätig.

1983 wechselte er ins Bayerische Wirtschaftsministerium, zuletzt als Ministerialrat in den Bereichen Aus- und Weiterbildung sowie Rechtsaufsicht. (Quelle: Wikipedia)

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