Ein Dorfplatz wird wieder zum Treffpunkt, oder aus brachliegenden Flächen entstehen neue Chancen: Solche Projekte zeichnet der Staatspreis „Land.Dorf.Zukunft“ im Jahr 2026 aus. Bei einem Festakt in der Münchner Residenz hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, die auch für die ländliche Entwicklung zuständig ist, elf herausragende Projekte mit dem Staatspreis gewürdigt. Unter den ausgezeichneten Gemeinden ist auch Steinwiesen vertreten. Die Dorferneuerung im Ortsteil Birnbaum wurde in der Kategorie „Lösung von Landnutzungsansprüchen mit Hilfe von Bodenordnung“ gewürdigt.
Mit 5000 Euro dotierte Preise werden in München vergeben
Die Staatspreise sind mit jeweils 5000 Euro dotiert und werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus alle zwei Jahre vergeben. „Die Auszeichnung würdigt beispielhafte Projekte der ländlichen Entwicklung. Die ausgezeichneten Vorhaben verbessern die Lebensqualität vor Ort und geben zeitgleich Impulse über die eigene Region hinaus“, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Die Projekte zeigen eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Menschen vor Ort nicht nur Ideen haben, sondern gemeinsam anpacken“, so die Ministerin. „Die Menschen hinter diesen Projekten übernehmen Verantwortung, bleiben mit Herzblut an der Sache dran und machen ihre Heimat so Stück für Stück lebenswerter.“ Genau diese Tatkraft zeichne unsere ländlichen Räume aus. Es sei beeindruckend, was entstehen könne, wenn Kommunen, Ehrenamt und ländliche Entwicklung an einem Strang zögen. Allen Beteiligten gebühre dafür ein Dank, so Ministerin Kaniber.












