Der Werkausschuss für den Eigenbetrieb Stadtwerke der Stadt Kronach befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit dem vorläufigen Jahresabschluss 2024. Das Zahlenwerk wurde vom kaufmännischen Leiter Johannes Meitner vorgetragen; Werkleiter Jochen Löffler informierte über den Sachstand geplanter Baumaßnahmen.
Meitner schickte seiner Bilanz voraus, dass die Stadtwerke Kronach als Eigenbetrieb mit ihren Standbeinen Wasserver- und Abwasserentsorgung, Erlebnisbad Crana Mare, Parkdeck und Erneuerbare Energien ein moderner Dienstleistungsbetrieb seien, der den Bürgern Kronachs eine Rundum-Versorgung in vielen Bereichen des täglichen Lebens biete.
Ergebnis ist besser als gedacht
Es habe erfreulicherweise gestiegene Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr gegeben. Aber die hohen Stromkosten aus der Strombündelausschreibung belasten weiterhin das Ergebnis.
Verstärkt wird der Effekt durch die entfallene Energiepreisbremse zum 31. Dezember 2023. „Ab 2026 gehen wir von einer relativ starken Entlastung aus.
Insgesamt sind in vielen Bereichen Preissteigerungen erkennbar. Dennoch ist es gelungen, das Jahresergebnis stabil zu halten – im Vergleich zum Vorjahr sogar deutlich zu verbessern sowie die Vorgaben des Wirtschaftsplanes einzuhalten und sogar zu übertreffen.“
Das bedeutet ein vorläufiges Jahresergebnis von minus 1.729.576 Euro, das liegt damit deutlich unter dem prognostizierten Erfolgsplan von minus 2,252 Millionen Euro. Dagegen lag die Summe der Erträge mit 6,721 Millionen Euro deutlich höher als im Wirtschaftsplan (5,799 Millionen Euro). Die Feststellung des Jahresabschlusses und der Beschluss über die Ergebnisverwendung erfolgen im Stadtrat nach erfolgter Wirtschaftsprüfung.
Werkleiter Jochen Löffler informierte zum Sachstand des Neubaus des Erlebnisbades Crana Mare. Derzeit befinde man sich in der zweiten Stufe, und es laufe die Erarbeitung planerischer Lösungsvorschläge mit schriftlichem Konzept und Honorarangebot.
Angebotsfrist noch bis Monatsende
Die Angebotsfrist läuft bis Ende April. Abschluss der zweiten Phase wird Ende Juni sein, und Ende Juli soll dann die Zuschlagserteilung erfolgen.
Für einen neuen Hochbehälter am Kreuzberg läuft die Entwurfsplanung bis voraussichtlich Juni. Es wird hier neben dem bestehenden Hochbehälter ein neuer mit einem größeren Volumen von circa 2500 Kubikmeter Fassungsvermögen entstehen.
Löffler wies ausdrücklich darauf hin, dass der bestehende Behälter eine sehr gute Trinkwasserqualität liefert. Mittel- bis langfristig werde sich aber die neue Version als wirtschaftlicher rechnen.
Eventuell noch bis Jahresschluss wird es eine Lösung für die bei Starkregen immer wiederkehrende hydraulischen Überbelastung des Kanalnetzes am Schulzentrum im Innenhof Lebenshilfe Pestalozzischule geben. Hier wird ein Mischwasserrückhaltebecken mit circa 200 Kubikmetern Fassungsvermögen entstehen.
Der neu errichtete Hochbehälter in Ziegelerden ist fertiggestellt, so eine weitere gute Nachricht für den Ausschuss.
Für anstehende Brückenbauten in Knellendorf wird es am 22. Mai eine Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit geben. Ebenso für den bevorstehenden Brückenbau in Gundelsdorf, dafür ist eine Informationsveranstaltung am 19. Mai geplant.










