Mit Schildern „Wir sind die Zukunft“ liefen die 43 Löschfrösch ein und stellten sich den Gästen vor. Tobias Köth, Kommandant der Premicher Feuerwehr, sagte in seiner Ansprache, dass die Gründung bereits am 1. November 2025 erfolgt war. Da aber das neue Feuerwehrhaus noch Baustelle war, konnte jetzt erst gefeiert werden.
Den Anstoß habe eine Premicherin gegeben, die ihn im Februar vergangenen Jahres nach einer Kinderfeuerwehr gefragt hatte. Er startete die Suche nach Verantwortlichen. Fast schon den Glauben verloren, nahmen sich schließlich Melissa Voll-Seufert und Tina Voll der Aufgabe an.
Nach einer Flyer-Aktion trudelten an die 20 Rückmeldungen ein, mit denen man schon „hoch zufrieden“ war, wie Köth sagte. „Und jetzt sind es 43!“.
Staatssekretär Sandro Kirchner sprach von einem besonderen Moment und würdigte die vielen Kinder, die sich jetzt bei der Premicher Feuerwehr engagieren. Er sprach von 320.000 Aktiven in 7000 Feuerwehren in Bayern. Es werde jedoch immer schwieriger, Nachwuchs zu finden. Denn Kinder hätten heute andere Interessen.
Bei der Feuerwehr könne man Gemeinschaft erleben, was motivierend wirkt. Zukunft und Sicherheit seien jetzt zumindest in Premich gesichert. Vom Staatssekretär gab es ein „großes Dankeschön“ und einen Umschlag für die Löschkasse der Löschfrösche.
Einen Umschlag hatte auch Bürgermeister Daniel Wehner dabei. Er zeigte sich beeindruckt - von Klein bis Mittelgroß sei alles vertreten - und sprach den Kindern ein großes Kompliment für ihr Engagement aus.
Für den neuen gemeinsamen Weg mit der wertvollen Aufgabe erbat Pater Velangini Thumma den Segen Gottes.
Nicht zuletzt erklärte auch Kreisbrandmeister Franziska Schneider, zuständig für alle Kinderfeuerwehren im Landkreis, sie sei stolz auf die Premicher „Kinderhelden“.










