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Technischer Defekt
Feuer: Rauchsäule über dem ZF-Werk Schweinfurt
Im ZF-Werk Nord in Schweinfurt brannte es.
Im ZF-Werk Nord in Schweinfurt brannte es. // Symbolbild: Marijan Murat/dpa
Signet des Fränkischen Tags von Marcel Dinkel
Schweinfurt – Im ZF-Werk brannte eine Lüftungsanlage. Die Rauchsäule war weithin sichtbar. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt derzeit die Hintergründe.

Bei ZF ist es am Dienstagnachmittag zu einem Brand im Werk Nord gekommen. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken auf Anfrage der Redaktion mitteilte, war Feuer in einer Lüftungsanlage ausgebrochen. Feuerwehr und Rettungskräfte wurden alarmiert. Eine Konzernsprecherin bestätigt, dass der Brand aufgrund eines technischen Defekts in der Lüftungsanlage ausgebrochen war.

Ofentür schließt nicht richtig

Demnach schloss eine Härteofentür nicht richtig, wodurch heißes Ofenluftgemisch in die Absauganlage gelangte und sich entzündete.

„Das Feuer beschränkte sich nur auf das Innere der Absauganlage und wurde durch den schnellen Einsatz der ZF-Werkfeuerwehr in weniger als 15 Minuten unter Kontrolle gebracht“, so die Sprecherin weiter.

Ein Härteofen wird in der Metallverarbeitung unter anderem zur Wärmebehandlung von Werkstoffen eingesetzt.

Keine giftigen Stoffe

Während des Vorfalls seien – bis auf den sichtbaren Rauch – keine giftigen Stoffe ausgetreten. Auch habe es in der Vergangenheit keine ähnlichen Vorfälle gegeben. Allerdings befindet sich nun die betroffene Produktionslinie vorläufig außer Betrieb.

„Wir werden für unsere Kunden entsprechende Lösungen finden, um Lieferverzögerungen zu vermeiden“, so die Sprecherin. Die Kripo untersucht aktuell noch den genauen Hergang. dink

 

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